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Teves-Mitarbeiter im Warnstreik

Gifhorn Teves-Mitarbeiter im Warnstreik

Die IG Metall macht in der aktuellen Tarifrunde auch in Gifhorn Dampf. Mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Conti-Teves zogen am Donnerstag für eine Stunde vor das Werkstor, um ihren Forderungen nach mehr Lohn, Altersteilzeit und Weiterbildung Nachdruck zu verleihen.

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Warnstreik bei Conti-Teves in Gifhorn: Mehr als 300 Mitarbeiter zogen am Donnerstag vor die Werkstore, um ihrer Forderung nach mehr Lohn Ausdruck zu verleihen.

Quelle: Photowerk (cc)

5,5 Prozent mehr Lohn: „Das ist eine Forderung, die in die Landschaft passt“, befand Lothar Ewald, 2. Bevollmächtigter der IG Metall-Verwaltungsstelle Wolfsburg. Mit dem bisherigen 2,2-Prozent-Angebot stapelten die Arbeitgeber viel zu tief. „Schließlich fahren die Betriebe Milliarden-Gewinne ein“, sprach Ewald von einer „bezahlbaren Forderung“, von der die gesamte Wirtschaft profitiere. „Die Kaufkraft wird erhöht.“

Ewald, der ebenso wie 1. Bevollmächtiger Hartwig Erb viel Applaus für seine kämpferische Rede erhielt, forderte die Arbeitgeber-Seite auf, „endlich ein verhandelbares Angebot auf den Tisch zu legen“.

Die Belastung für die Mitarbeiter in den Betrieben sei so hoch, dass eine „Altersteilzeit für alle“ notwendig sei. Eine Reduzierung der Altersteilzeit und eine Altersteilzeit erst ab dem 64. Lebensjahr sei mit der IGM nicht zu machen.

„Ferner ist eine Bildungsteilzeit nötig, denn wir brauchen eine qualifizierte Gewerkschaft“, forderte Ewald.

Die Conti-Teves-Kundgebung wurde von Mitarbeitern der IAV Gifhorn, der Autovision Wolfsburg und VW unterstützt.

Bei eisigem Ostwind, leichtem Schneefall und Minustemperaturen gab’s zum Aufwärmen Gulaschsuppe und heißen Tee.

Der Termin für den nächsten Conti-Warnsteik steht bereits: Am 12. Februar, 22 Uhr, geht die Spätschicht vor das Tor.

ust

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