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Teures Wohnen in Gifhorn: CDU fordert Mietzins-Quote

Gifhorn Teures Wohnen in Gifhorn: CDU fordert Mietzins-Quote

Stadtvillen mit First-Class-Ausstattung, Mehrfamilienhäuser mit gehobenem Niveau: In Gifhorn wird kräftig gebaut - doch Luxus-Wohnraum können sich viele Bürger nicht leisten. Die CDU steuert gegen. Ein Arbeitskreis Wohnraumförderung ist gegründet.

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Gifhorn wächst: Ein Arbeitskreis der CDU will zukünftig dafür sorgen, dass es in Neubaugebiet mehr bezahlbaren Wohnraum für Geringverdiener gibt.

Quelle: Photowerk (cc)

Gifhorn. „Wir wollen erreichen, dass zukünftig in Neubaugebieten zehn Prozent der Wohnungen einen Mietzins haben, der auch für Geringverdiener bezahlbar ist“, erklärt Gifhorns CDU-Chef Thomas Reuter. Nicht alle Gifhorner würden viel Geld verdienen und könnten die von Bauträgern oder privaten Investoren angebotene Luxus-Mietwohnungen bezahlen.

Geförderter Bau von Wohnungen für soziale Gruppen, die ihren Wohnungsbedarf auf Grund ihres geringen Einkommens nicht am freien Wohnungsmarkt decken können: CDU-Stadtverband und CDU-Fraktion sehen „dringenden Handlungsbedarf“. „Die Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft kann diese Aufgabe nicht alleine stemmen“, steht für Reuter fest. Die CDU wolle prüfen, welche Möglichkeiten der Förderung durch Land, Bund und EU für das Projekt genutzt werden können.

Zudem sei es Ziel, Leerstände in alten Wohngebieten zu erfassen und weitere Möglichkeiten einer nachverdichteten Bebauung im Stadtgebiet zu prüfen. „Eine Art Kataster soll entstehen“, so Reuter.

Den neu gegründeten Arbeitskreis leitet CDU-Ratsherr Andreas Otto, der auch Chef der Gifhorner Wohngsbaugenossenschaft (GWG) ist. Arbeitskreis-Ergebnisse sollen bereits in die Haushaltsberatungen einfließen, kündigt Otto an.

ust

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