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Gifhorn Stadt Teure Facebook-Liebesfalle: Die Polizei gibt Tipps
Gifhorn Gifhorn Stadt Teure Facebook-Liebesfalle: Die Polizei gibt Tipps
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19:00 21.07.2016
Vorsicht vor Betrügern: Die vermeintliche bei Liebe per Facebook kann böse enden. Quelle: Archiv
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Gifhorn

„Über Netzwerke oder Dating-Seiten kommen Scammer an Mailadressen“, so Polizeisprecher Thomas Reuter. Die Einladung zum Chat erfolge oft in einer knappen Mail in englischer Sprache.

„Insider gehen davon aus, dass rund 95 Prozent der englisch sprechenden Kontakte auf deutschen Dating-Seiten Lovescammer sind“, so Reuter weiter.

Die Bilder dieser Täter seien unscharf und nur in kleiner Auflösung im Internet eingestellt. Auffällig sei auch der Inhalt der Mails. „Scammer überhäufen ihre Opfer schon nach dem ersten Kontakt mit ellenlangen Briefen voller schwülstiger Liebesschwüre.“ Die Scammer bezeichnen laut Reuter ihre neuen Partner schon bald als Ehemann oder Ehefrau und schmieden Heiratspläne. Deshalb scheine die Bitte um ein Visum oder ein gemeinsames Konto gerechtfertigt.

Oft gebe es auch Bezüge wie etwa eine Geschäftsreise oder familiäre Probleme zu Westafrika, Russland oder Südostasien. Frauen lebten oft in Osteuropa, Südostasien oder südamerikanischen Ländern.

Die Opfer würden aus verschiedenen Gründen um Geld gebeten - zum Beispiel wegen Problemen mit einem Visum. Sehr ausgeprägt sei der Wunsch nach einer Einladung nach Deutschland. Oft geben sie auch vor, ein gemeinsames Konto eröffnen zu wollen und bitten um Kopien von Ausweisen. Die werden dann für Fälschungen benutzt.

Ein Tipp der Polizei: Der Name der Internetbekanntschaft sollte bei Google mit dem Zusatz „Scammer“ eingegeben werden. „Die Suchmaschine kann in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen“, so der Ratschlag von Reuter.

Wer den Verdacht hat, einem Scammer aufgesessen zu sein, sollte sich an die Polizei wenden und vorher sicherheitshalber alle Mails und Chat-Texte als Beweis auf einer CD speichern.

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