Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Teure Facebook-Liebesfalle: Die Polizei gibt Tipps

Gifhorn Teure Facebook-Liebesfalle: Die Polizei gibt Tipps

Gifhorn. Nachdem eine 51-jährige Gifhornerin per Facebook von einem vermeintlich 55-Jährigen um 40.000 Euro betrogen worden ist (AZ berichtete), mahnt die Polizei zur Vorsicht und gibt Tipps, wie diese Masche des Lovescammings zu erkennen ist. Der Täter hatte der Frau vorgegaukelt, dass er sie liebe.

Voriger Artikel
Vertrag verlängert: Ceka bleibt in der Stadt
Nächster Artikel
Schaum statt Feuer: Stadthalle setzt auf neues Verfahren bei der Unkrautbekämpfung

Vorsicht vor Betrügern: Die vermeintliche bei Liebe per Facebook kann böse enden.

Quelle: Archiv

Gifhorn. „Über Netzwerke oder Dating-Seiten kommen Scammer an Mailadressen“, so Polizeisprecher Thomas Reuter. Die Einladung zum Chat erfolge oft in einer knappen Mail in englischer Sprache.

„Insider gehen davon aus, dass rund 95 Prozent der englisch sprechenden Kontakte auf deutschen Dating-Seiten Lovescammer sind“, so Reuter weiter.

Die Bilder dieser Täter seien unscharf und nur in kleiner Auflösung im Internet eingestellt. Auffällig sei auch der Inhalt der Mails. „Scammer überhäufen ihre Opfer schon nach dem ersten Kontakt mit ellenlangen Briefen voller schwülstiger Liebesschwüre.“ Die Scammer bezeichnen laut Reuter ihre neuen Partner schon bald als Ehemann oder Ehefrau und schmieden Heiratspläne. Deshalb scheine die Bitte um ein Visum oder ein gemeinsames Konto gerechtfertigt.

Oft gebe es auch Bezüge wie etwa eine Geschäftsreise oder familiäre Probleme zu Westafrika, Russland oder Südostasien. Frauen lebten oft in Osteuropa, Südostasien oder südamerikanischen Ländern.

Die Opfer würden aus verschiedenen Gründen um Geld gebeten - zum Beispiel wegen Problemen mit einem Visum. Sehr ausgeprägt sei der Wunsch nach einer Einladung nach Deutschland. Oft geben sie auch vor, ein gemeinsames Konto eröffnen zu wollen und bitten um Kopien von Ausweisen. Die werden dann für Fälschungen benutzt.

Ein Tipp der Polizei: Der Name der Internetbekanntschaft sollte bei Google mit dem Zusatz „Scammer“ eingegeben werden. „Die Suchmaschine kann in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen“, so der Ratschlag von Reuter.

Wer den Verdacht hat, einem Scammer aufgesessen zu sein, sollte sich an die Polizei wenden und vorher sicherheitshalber alle Mails und Chat-Texte als Beweis auf einer CD speichern.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt
Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

VW-Promi-Fahrsicherheitstraining

Sollte es auch im kommenden Jahr eine Riesensause stars@ndr2 live in Gifhorn geben?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Alle Nachrichten zum Diesel-Skandal bei VW

Alle Neuigkeiten und Hintergründe zum VW-Abgasskandal finden Sie auf unserer Themenseite. mehr