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Tempolimit auf Bergstraße gegen Traktorlärm

Adenbüttel-Rolfsbüttel Tempolimit auf Bergstraße gegen Traktorlärm

Adenbüttel . Der Lärm und die Erschütterungen von Traktoren und Lastern setzen den Anwohnern an der Bergstraße in Rolfsbüttel zu - der Adenbütteler Rat beriet am Mittwochabend über ein Tempolimit und ein nächtliches Fahrverbot für Maschinen von mehr als 7,5 Tonnen. Dabei ging es auch um die Frage, was schwerer wiegt: Die Interessen von Landwirten oder die Nachtruhe der Anwohner.

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Mähdrescher bei der Arbeit: Anwohner in Rolfsbüttel beschweren sich über Lärm und Erschütterungen durch landwirtschaftlichen Verkehr auf der Bergstraße.

Sechsmal im Jahr herrsche auf der Bergstraße wegen eines örtlichen Betriebes für jeweils zwei Tage dichter Verkehr, etwa wegen der Maisernte, so Bürgermeister Michael Heinrichs. Außerdem führen regelmäßig Milchlaster über die Straße.

Debattiert wurden ein nächtliches Fahrverbot für schwere Fahrzeuge, Tempo 30 und sogar eine Vollsperrung. Hermann Hesse (CDU) warnte vor zu strikten Regelungen. „Wenn geerntet wird, kann es auch mal später werden.“ „Das Schutzbedürfnis der Bürger ist höher anzusiedeln“, meinte dagegen Dietmar Appel (SPD).

Der Rat einigte sich darauf, beim Landkreis eine Sperrung der Bergstraße für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Zeit von 6 bis 22 Uhr zu beantragen, außerdem ein ganztägiges Tempolimit von 20 Kilometern pro Stunde. Dafür stimmten sechs Mitglieder mit Ja bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen.

Zudem will die Gemeinde prüfen, ob sie Fördergeld des Landes erhält für einen Ausbau des Wirtschaftsweges, der in Richtung Didderse führt, um den Landwirten eine alternative Strecke zu bieten. Die Kosten bezifferte Bürgermeister Michael Heinrichs auf 100.000 Euro. Kosten habe die Gemeinde in jedem Fall, meinte Stefan Skupin (SPD): „Sonst müssten wir bald die Bergstraße sanieren, die ist für diese Belastung auf Dauer nicht ausgelegt.“

co

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