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Tempo 30 für die Ortsdurchfahrt?

Ribbesbüttel Tempo 30 für die Ortsdurchfahrt?

Ribbesbüttel . Aufgeben ist nicht ihre Sache: Karsten Dimmler und Jens Müller arbeiten weiter auf eine Verkehrsberuhigung der Peiner Landstraße und möglichst auch der Masch hin.

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Holzfiguren und Warnschilder: Jens Müller (l.) und Karsten Dimmler setzen sich weiter für Verkehrsberuhigung in Ribbesbüttel ein.

Quelle: Christina Rudert

Sie wollen eine öffentliche Diskussion im Gemeinderat über die Fahrbahneinengungen und - nach Wettmershäger Vorbild - ein Tempo-30-Limit beantragen.

„Der Bauausschuss hatte die Fahrbahneinengungen einstimmig empfohlen“, berichtet Dimmler. Müller schildert ihre Idee: „Es gibt einfache Teile aus Recycling-Material, die man probehalber aufbauen könnte. Wenn es nichts bringt, kann man sie problemlos wieder abbauen.“ Der - nicht öffentliche - Verwaltungsausschuss habe allerdings den Vorschlag abgelehnt. „Dabei sitzen da zum Teil die gleichen Leute wie im Bauausschuss“, wundert sich Dimmler. Deshalb der Antrag auf öffentliche Beratung im Rat.

Im Vorfeld zum Bauausschuss hatten die beiden Angebote für die Einengungen eingeholt und waren auf Kosten von 5000 Euro pro Ortseingang gekommen. „Wir würden sie auch selber aufbauen“, bieten Müller und Dimmler an. Das Argument, dass solche Einengungen nichts bringen, sondern nur die Emissionen erhöhen, können sie nicht nachvollziehen. „In anderen Orten klappt‘s doch auch.“

Dimmler will sich außerdem mit der Wettmershäger Bürgerinitiative in Verbindung setzen, die nach jahrelangem Kampf Tempo 30 für die Ortsdurchfahrt durchgesetzt hat. „Mit Hilfe von Parkbuchten und Pflanzinseln könnten wir das unterstützen“, schlägt Müller vor, der sein Auto hin und wieder an der Peiner Landstraße parkt - auch wenn das etlichen im Dorf nicht passt. „Verboten ist es nicht.“

Erstmal werden aber wieder knallbunte Holzfiguren an den Ortseingangstafeln aufgestellt. Und Dimmler hat Warntafeln „Achtung - spielende Kinder“ von Radio ffn besorgt. „Dabei unterstützt uns die Gemeinde.“

tru

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