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Tempo 30 für Krümmeweg: Politik macht Dampf

Gifhorn Tempo 30 für Krümmeweg: Politik macht Dampf

Wilsche. Fuß vom Gas und mehr Sicherheit für Radler und Fußgänger: Das will der Ortsrat durch Tempo 30 innerorts auf dem Krümmeweg erreichen. Den einstimmigen Ratsbeschluss vom Mittwochabend sehen Polizei und Ordnungsamt jedoch kritisch. Ob Tempo 30 kommt entscheidet die Stadt.

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Tempo 30 für den Wilscher Krümmeweg: Der Rat ist dafür, Polizei und Ordnungsamt haben Bedenken.

Quelle: Photowerk (cc)

Gifhorn. „Tempo 30 ist nur auf Straßen möglich, auf denen der Durchgangsverkehr gering ist“, gab Polizei-Experte Reinhard Preuß zu bedenken. Der viel befahrene Krümmeweg sei Hauptverbindung zum Erikasee-Feriengebiet und werde auch von Firmenfahrzeugen genutzt, ergänzte Ordnungsamts-Chefin Elke Rohrbeck. „Für mich ist es eine viel befahrene Durchgangsstraße“, versuchte sie vergeblich, den Rat umzustimmen.

„Ein Tempo-30-Schild an dieser Stelle ist ein Bevölkerungs-Beruhigungs- und kein Verkehrsberuhigungs-Schild“, hält Preuß die Maßnahme für nicht sinnvoll. Als Negativ-Beispiele führte er den Sonnenweg und die Goethestraße in Gifhorn an: Die Stadt habe sich in beiden Straßen gegen gesetzliche Vorgaben entschieden - der Erfolg bleibe aus.

„Der Ortsrat wünscht sich auf dem Krümmeweg Tempo 30“, fasste Wilsches Bürgermeister Uwe Weimann die mehr als einstündige Diskussion zusammen.

Tempo 60 auf dem Ringelaher Weg: Dieser Forderung von Jens Steinbach (SPD) erteilte Weimann allerdings eine klare Absage: „Wir können uns auch tot regeln“, beendete der Bürgermeister die Debatte. Auch SPD-Mitstreiter Jürgen Höft überzeugte der Steinbach-Vorstoß nicht: „Überall Schilder - ich fühle mich langsam wie in einer Comedy-Sendung.“

ust

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