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Tempo 30 auf Sonnenweg: Markierung kommt

Anwohner glaubt nicht an Erfolg der Maßnahmen Tempo 30 auf Sonnenweg: Markierung kommt

Erneut hat Siegfried Mohns die Stadt angemahnt, ihre Hausaufgaben in Sachen „Tempo 30“ auf dem Sonnenweg zu machen. Die Umgestaltung – die Stadt war im November 2014 vom Gericht dazu aufgefordert worden – sei längst überfällig, so Mohns. Entsprechende Arbeiten würden noch im September erfolgen, versichert Bürgermeister Matthias Nerlich.

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Ein seltenes Bild: Tempo 30 wird im Sonnenweg von wenigen Fahrern eingehalten.

Quelle: Lea Rebuschat

Gifhorn. „Diese Maßnahmen sind längst überfällig“, ist Mohns sauer, dass die Stadt erst drei Jahre nach dem Gerichtsurteil reagiere. Der Verkehr habe in der Zwischenzeit weiter zugenommen. „Und obwohl auf dem Sonnenweg Tempo 30 gilt, sind 92,5 Prozent aller Autofahrer viel zu schnell unterwegs“, so Mohns. Der frühere Verwaltungsmitarbeiter hat selbst Zählungen angestellt und schätzt die Zahl der Schnellfahrer auf 4000 pro Tag. „Damit ist der Verkehrslärm weiterhin unzumutbar geworden und auch die Verkehrssicherheit muss durch entsprechende bauliche Maßnahmen erhöht werden“, schreibt Mohns der Stadt ins Stammbuch.

„Dass die Stadt seit Jahren von den ganzen Problemen auf dem Sonnenweg weiß, aber nicht handelt, sehe ich als grob fahrlässiges Verhalten an“, sagt Mohns. „Zum Glück hat es bisher keinen Unfall mit Personenschaden gegeben“, sieht Siegfried Mohns die Stadt in der Verantwortung. „Jeder Tag, an dem hier nichts geändert wird, ist ein Tag mit einem hohen Risiko.“

„Die Ihnen vorgestellten Maßnahmen wurden bereits beauftragt“, entgegnet Bürgermeister Matthias Nerlich in einem Brief vom 1. September. Die Firma Cammann Markierung und Bauservice sei bereits eingewiesen. Als Termin für die Umsetzung nennt Nerlich die 37./38. Kalenderwoche.

Mohns glaubt nicht, dass es durch Fahrbahn-Abmarkierungen gelingt, Tempo 30 zu erreichen. „Das wird nicht reichen, da muss die Stadt nachbessern“, steht für ihn bereits jetzt fest.

Von Uwe Stadtlich

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