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Telekom-Ärger: Erst der Schaden, dann die Rechnung

Rötgesbüttel Telekom-Ärger: Erst der Schaden, dann die Rechnung

Rötgesbüttel. Die Rechnung schockierte Ramona Marquardt: „Mehr als 280 Euro soll ich zahlen für einen Schaden, den die Telekom selber angerichtet hat“, berichtet die Rötgesbüttelerin. Die Telekom zog die Forderung inzwischen zurück.

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Plötzlich ging gar nichts mehr: Router und Computer waren für DSL gar nicht ausgelegt.

Das Unternehmen reagierte schnell auf die AZ-Anfrage: „Frau Marquardt bekommt die Servicekosten gutgeschrieben“, mailte Sarah Baumann vom Serviceteam Vorstand.

Angefangen hat alles im Februar. Eine Telekom-Mitarbeiterin meldete sich bei Ramona Marquardt und bot ihr eine DSL-Verbindung an. „Ich habe damals gleich gesagt, dass mein Router und mein Rechner viel zu alt dafür sind“, sagt die Rötgesbüttelerin. „Aber weil die Frau meinte, das sei kein Problem, habe ich zugestimmt.“

Mitte März wurde DSL frei geschaltet - und Marquardt kam nicht mehr ins Internet. Nach einem Anruf im Servicecenter wurde DSL wieder gekappt - und alles funktionierte wieder. „Dann kam eine Woche später eine SMS der Telekom, sie freue sich, mir mitteilen zu können, dass sie DSL freischalte.“ Nun funktionierten weder Internet noch PC.

Etliche Stunden habe sie mit verschiedenen Mitarbeitern bei der Hotline telefoniert und ihren Fall geschildert, „einmal war ich 45 Minuten in der Warteschleife“. Zum Schluss war klar: Ein Techniker musste kommen. „Der hat mir bestätigt, dass mein Router und mein Rechner viel zu alt für DSL sind und der Schaden durch die Freischaltung erfolgte.“ Marquardt musste einen Router von der Telekom mieten und einen neuen Rechner kaufen. Und dann kam die Rechnung über 280 Euro für den Techniker. Da ist ihr die Hutschnur geplatzt.

Die Telekom zeigt sich einsichtig. „Unser technischer Service wurde befragt und hat geraten, keine Erstattung anzuweisen - allerdings konnten die Techniker nichts von der Falschberatung wissen“, schreibt Baumann.

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