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Taxi-Notstand erneut Thema für Politik

Gifhorn Taxi-Notstand erneut Thema für Politik

Gifhorn. Gut ein Jahr nach der letzten Gebührenerhöhung ist die Taxiversorgung in der Stadt Gifhorn wieder ein Thema für die Politik geworden. Der städtische Verkehrsausschuss fordert das Rathaus auf, mit dem Lizenzen vergebenden Landkreis über das mangelhafte Angebot in den späten Stunden zu sprechen.

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Nächtliches Taxiangebot: Weil es das in Gifhorn praktisch nicht mehr gibt, sollen Stadt und Landkreis wieder mal reden - und handeln.

Quelle: Foto: Archiv

Nach Ansicht von Horst Ganz (CDU) ist die Taxiversorgung abends und nachts nicht mehr existent. Damit begründete er am Montag einen Antrag der CDU-Stadtratsfraktion. Forderung: „Um eine diesbezügliche Personenbeförderung, insbesondere zu gewöhnlich betriebsarmen Zeiten, zukünftig besser und zuverlässig zu gewährleisten, soll die Stadt Gifhorn den Landkreis Gifhorn auffordern, zeitnah geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um diesen beklagenswerten Zustand im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Gifhorns zu verbessern.“

Das stieß im Gremium auf eine breite Zustimmung. „Der Zustand ist nicht haltbar“, sagte auch Albrecht Düsel von der SPD. „Wir wissen das aus eigener Betroffenheit und aus Gesprächen mit Hoteliers.“

29 Lizenzen, darunter drei Betreiber in der Stadt: Anscheinend lohne es sich in Gifhorn nicht, nachts Taxis anzubieten, merkte Elke Rohrbeck vom Ordnungsamt an. Jürgen Völke (ULG) sieht ein weiteres Problem für Taxiunternehmer: In Gifhorn gebe es immer weniger Arbeitslose und keine Studenten, die man für solche Jobs gewinnen könne.

Als einziger enthielt sich Rüdiger Wockenfuß (Grüner) bei der Abstimmung: „Es ist die Frage, ob man der Bevölkerung schon wieder eine Erhöhung der Gebühren zumuten kann.“

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