Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Tankumsee-Bilanz mit trüben Aussichten

Isenbüttel Tankumsee-Bilanz mit trüben Aussichten

Isenbüttel . 130.000 Besucher zählte Geschäftsführer Reinhard Bauerfeld in der zurückliegenden Badesaison am Tankumsee - „in einem durchschnittlichen Jahr rechnen wir jedoch mit rund 200.000 Gästen“. Das fünfte Jahr in Folge habe das Wetter die Tankumsee-Bilanz verregnet. Die Aussichten sind dementsprechend trübe.

Voriger Artikel
Tot in der Ohre: Biber mit Schussverletzungen
Nächster Artikel
Zwei Einbrüche im Hubertusweg

Verregnete Bilanz: Im Sommer gab‘s zwar ein paar schöne Wochen, doch insgesamt kamen nicht genügend Gäste an den Tankumsee – und deshalb blieb am Ende wieder ein Defizit.

Quelle: Bastan Till Nowak (2)

Rund 250.000 Euro werden Landkreis Gifhorn sowie Samtgemeinde und Gemeinde Isenbüttel wohl nachschießen müssen, rechnet Bauerfeld vor. „Und die Gesellschafter müssen sich jetzt auch fragen, wie es weitergehen soll“, meint der Geschäftsführer. „Weiterhin Jahr für Jahr das Defizit ausgleichen oder die Einnahmesituation kräftig verbessern?“

Erstmals in der Geschichte des Tankumsees habe es in der Nebensaison einen totalen Einnahmeausfall gegeben: „Frost bis Anfang April, dann Regen bis zum Juni. Erst zu den Sommerferien kam der Sommer - da hatten wir dann fünf wirklich gute Wochen“, bilanziert Bauerfeld. „Doch danach fielen die Temperaturen wieder rapide um zehn Grad ab, im Spätsommer ging kaum noch was.“

Unterm Strich fehlt‘s an Geld, dabei weist die Bilanz sogar ein Plus aus: „Das liegt aber an dem Verkauf von Grundstücken im Neubaugebiet - das ist nicht gedacht, um die laufenden Kosten zu decken“, betont Bauerfeld. „Mit dem, was übrig bleibt, können wir die anstehenden Investitionen kaum leisten.“

til

Der Tankumsee soll attraktiver werden: Reinhard Bauerfeld sieht weitere Investitionen als einzigen Weg an.

Neue Promenade mit edlem Touch

Isenbüttel . Den Standard halten – die Attraktivität steigern: „Nur so können wir weitere Besucher anlocken, die dann wiede-rum für höhere Einnahmen sorgen“, ist sich Tankumsee-Geschäftsführer Reinhard Bauerfeld sicher.

Der lange geplante Ausbau der Strandpromenade hat endlich begonnen: Im nächsten Jahr sollen die Gäste von der Südspitze des Sees ein mal rum bis zum DLRG-Turm zwischen Strand und Liegewiese einen schmucken Pflasterweg beschreiten können – vorbei an Sport- und Spielstationen, Wasserrutsche und allen Gastronomiebetrieben. „Und wo es nötig ist, mit Beleuchtung“, so Bauerfeld. Die neue Strandpromenade verleihe dem See einen edleren Touch – „und dadurch, dass die Betriebe dann besser zugänglich sind, erhoffen wir uns natürlich auch höhere Einnahmen“.

Eigentlich sollte die neue Promenade 375.000 Euro kosten – „jetzt werden es aber wohl rund 450.000 Euro“, verweist Bauerfeld auf den anhaltenden „Boom in der Bauwirtschaft“. Immerhin gibt‘s für das Vorhaben knapp 95.000 Euro Fördergeld.

Doch das ist längst nicht alles: „Wir müssen dringend das große Sanitärhaus sanieren“, sagt Bauerfeld. Kosten: rund 80.000 Euro. „Und Erweiterungen von Spielstationen und Zeltdorf sind auch nötig.“ Die würden schon jetzt prima angenommen – „und das lockt Gäste an“.

til

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Nussknacker in der Stadthalle

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Haben Sie Angst vor der Vogelgrippe?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr