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Tag der offenen Tür: Stein-Schule wird 140 Jahre alt

15 Projekte von Kindern und Jugendlichen präsentiert Tag der offenen Tür: Stein-Schule wird 140 Jahre alt

Unterrichtet wird seit 1877: Gifhorns Freiherr-vom-Stein-Schule ist damit die älteste Schule der Stadt. Der 140. Geburtstag wurde mit einer Projektwoche gefeiert. Die Ergebnisse präsentierten die fast 400 Schülerinnen und Schüler und das 35-köpfige Kollegium am Freitag bei einem Tag der offenen Tür. Viele Gäste waren mit dabei.

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Die Vielfalt war groß: Die aktuell 400 Schüler der Stein-Schule gestalteten den Tag der offenen Tür mit vielen Aktionen mit.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. „Es ist einfach klasse zu sehen, war hier in Teamarbeit auf die Beine gestellt worden ist“, lobte Rektor Dr. Detlef Eichner das Engagement aller Beteiligten. In den Klassenräumen im Unter- und Obergeschoss und auch im Keller gab es insgesamt 15 verschiedene Projekte zu sehen, die die Grundschüler jahrgangsübergreifend angegangen sind.

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Große Vielfalt: Die 400 Schüler der Gifhorner Freiherr-vom-Stein-Schule gestalteten den Tag der offenen Tür mit vielen Aktionen. Anlass war das 140-jährige Bestehen der ältesten Schule der Stadt.

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Wappen und Flaggen, Steinbasteleien, Ideen zur Neugestaltung des Pausenhofes, die Schulgeschichte, selbst gefertigte Bilderrahmen oder ein Orientierungslauf unter dem Motto „Catch me if you can“: Von 9 bis 14 Uhr stellten die Klassen ihre Arbeiten vor – und standen auf Fragen selbst Rede und Antwort. Einmal selbst die Lehrerrolle spielen: Im Versammlungsraum gab’s gut besuchte Vorstellung und viel zu lachen.

Zeugnishefte und Klassenbücher aus der Anfangszeit der Schule begeisterten insbesondere ältere Gifhorner. „Ich habe mein Halbjahreszeugnis von 1940/41 entdeckt“, freute sich Hilde Kemmer, geborene Stadtlich. „Die Noten war allerdings nicht so toll – eigentlich müsste ich sie überkleben“, schmunzelte die 84-Jährige, die mit einer Freundin zum Tag der offenen Tür gekommen war. Auch Ehemalige des Abschlussjahrgangs 1959 waren angereist.

„Wir sind immer noch da – allen Unkenrufen zum Trotz“, ging Dr. Detlef Eichner auf die bewegte Geschichte der Stein-Schule in jüngster Zeit ein. An „Gifhorns schräger Schule im Herzen der Stadt“ würden heute mehr als 30 Sprachen gesprochen und wichtige Integrationsarbeit geleistet. „Ich habe noch nie so viele lächelnde und gut gelaunte Schülerinnen und Schüler gesehen wie in dieser Woche“, will Eichner den projektbezogenen Unterricht zukünftig intensivieren. „Auch die jahrgangsübergreifende Arbeit hat sich bewährt“, so der Rektor.

Wichtiges Zukunftsziel der Stein-Schule: die Kooperation mit Betrieben und Handwerkerschaft weiter ausbauen, um Schulabgängern auf dem Arbeitsmarkt eine Chance zu bieten.

Von Uwe Stadtlich

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