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TÜV-Report: Weniger Autos mit schweren Mängeln

Gifhorn TÜV-Report: Weniger Autos mit schweren Mängeln

Nur wenig Mängel an Gifhorns Fahrzeugen: Über 71 Prozent aller Autos, die im vergangenen Jahr an der TÜV-Station im Heidland die Hauptuntersuchung absolvierten, bekamen sofort eine neue Plakette mit zwei Jahren Gültigkeit. Bei mehr als 55 Prozent fanden sich sogar gar keine Mängel.

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Erfreulich: Die TÜV-Experten in Gifhorn konnten der Mehrheit der zu testenden Autos ein gutes Zeugnis ausstellen.

Quelle: Archiv

Nicht ganz so erfreulich: 28,7 Prozent der Fahrzeuge hatten erhebliche Mängel. Sie mussten unverzüglich repariert werden, bevor es zur Nachprüfung ging.

Der durchschnittliche Wagen, der beim Gifhorner TÜV geprüft wurde, war 8,6 Jahre alt und hatte mehr als 104.000 Kilometer auf dem Tacho. Die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln geht weiter zurück, ist der Leiter der TÜV-Station Gifhorn Mike Igney zufrieden.

Dass die Beleuchtungsanlage mitunter stiefmütterlich behandelt wird, zeigt allerdings die Verteilung der Mängelgruppen. Hier liegt „Licht, Elektrik“ in der Statistik wieder weit vorne. Oftmals werden bei der HU sogar mehrere Beleuchtungsmängel an einem Fahrzeug entdeckt. Die alljährliche Beleuchtungsaktion, die jeweils im Oktober unter anderem vom TÜV Nord angeboten wird, diene auch dem Ziel, Beleuchtungsmängel an Fahrzeugen gerade vor der dunklen Jahreszeit abzustellen, appelliert der Gifhorner TÜV-Chef.

Insgesamt ergibt sich in der TÜV-Statistik als Reihenfolge für die am häufigsten auftretenden Mängelgruppen „Licht, Elektrik“, „Bremsen“ und „Umweltbelastung“.

Je älter die Fahrzeuge bei ihrem TÜV-Termin sind, desto höher ist auch die Zahl derjenigen Wagen, die im ersten Anlauf keine Plakette bekommen. Bei der ersten HU im Alter von drei Jahren finden sich bei 8,3 Prozent der Autos erhebliche Mängel. Im Alter von fünf Jahren sind es schon 14,4 Prozent, und so geht es weiter bis zu den Elfjährigen, von denen 34,7 Prozent zur Reparatur müssen.

ust

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