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TU-Forscher testen Spargelradar

Ausbüttel TU-Forscher testen Spargelradar

Wenn Vollernter Spargel in Zukunft optimal stechen und Landwirten einen möglichst hohen Ertrag gewähren, dann hat das auch mit einem Versuchsfeld im Kreis Gifhorn zu tun.

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Feldversuch: Höherer Technik-Einsatz soll die automatische Ernte optimieren.

Quelle: Photowerk (cc)

Experten der Technischen Universität Braunschweig testeten dort am Mittwoch ein Spargelradar.

Vollernter gibt es längst. Ihr Nachteil bisher: Die Messer werden auf eine Höhe eingestellt, doch wie weit ist der Spargel schon im Wall gewachsen? Bei der Frage kommen das Institut für Hochfrequenztechnik um Professor Jörg Schöbel und die Wolfsburger Firma ASM Dimatec ins Spiel - und ein Feld bei Ausbüttel.

So viel Spargel wie möglich abschneiden, und trotzdem die Wurzel ganz lassen: „Die Messer sollen das Wurzelgeflecht nicht beschädigen.“ Deshalb soll das Spargelradar in den Wall schauen, also ausmessen, wo die Wurzel beginnt, und dann die Messer des Vollernters automatisch justieren. Beim Spargelwall im Labor aus reinem Spielkastensand habe das gut geklappt, sagt Schöbel.

Doch der Sand sei ideal, und die Echtbedingungen seien eben anders. „Die Kunst ist es hinterher, das Signal des Spargels, das wir haben wollen, von anderen Signalen zu trennen.“ Etwa denen der Steine im Erdreich.

Daher waren die Forscher am Mittwoch auf dem Ausbütteler Feld des Vollbütteler Spargelhofs Kaufmann mit einem Trecker unterwegs - ein wahrer Feldversuch: „Das sind Praxiserfahrungen, die man frühzeitig haben muss“, sagt Schöbel. Das Projekt sei im Oktober gestartet und werde noch etwa zwei Jahre laufen.

rtm

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