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Südstadt: Ärger über verwahrlostes Haus wächst

Anwohner sauer über "Schandfleck" Südstadt: Ärger über verwahrlostes Haus wächst

Im Vorgarten liegen zerschlagene Glasflaschen, zerknüllte Tetrapaks und anderer Unrat, einige Fenster des Gebäudes sind mit Spanplatten zugenagelt, die Treppenstufen des ehemaligen Geschäftshauses sind häufig Treffpunkt für Menschen aus dem Trinkermilieu: Der Unmut über den Zustand eines Hauses an der Gifhorner Limbergstraße wächst. Anwohner sind sauer und fordern die Stadt zum Handeln auf.

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Der Unmut ist groß: Anwohner sind sauer über den Zustand eines Hauses in der Limbergstraße - die Stadt sieht keinen Handlungsspielraum. Foto: Cagla Canidar

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Gisela und Jürgen Mikeler aus der Albert-Schweitzer-Straße haben ihren Unmut über das verwahrloste Grundstück der Stadt bereits im Frühjahr schriftlich mitgeteilt. „In der Gifhorner Südstadt (Limbergstraße 55) - also zwischen Rewe-Markt und der Schlachterei Eichhorn - befindet sich ein total vermülltes, verkrautetes und verdrecktes Grundstück“, schrieb das Ehepaar in einer Mail an die Adresse der Stadtverwaltung.

„Insbesondere der Stichweg von der Limbergstraße zum rückwärtigen Rewe-Parkplatz, der früher als Zufahrt zum Volksbank-Autoschalter diente, ist ständig mit leeren Flaschen und Scherben übersät“, berichtet die Rentnerin. Kurz nach ihrer Beschwerde, die sie direkt an die Adresse von Ordnungsamtsleiterin Elke Rohrbeck gerichtet hatte, sei rund um das verfallene Haus ein wenig aufgeräumt worden. „Inzwischen fliegt schon wieder Müll herum“, berichtet Gisela Mikeler, die von einem „Schandfleck“ mitten in Gifhorns Südstadt spricht.

„Können Sie da als Stadt und Ordnungs- und Hygienehüter nicht einmal eingreifen, bevor sich Ungeziefer breit macht?“, fragt das Rentner-Ehepaar die Gifhorner Stadtverwaltung. „Ordnungsrechtlich betrachtet gibt es hinsichtlich des Grundstückes Limbergstraße 55 kein Problem und somit auch keinen Handlungsbedarf. Der Gehweg ist gereinigt und der Zustand des Gartens ist Privatsache“, bezieht Elke Rohrbeck, Leiterin Fachbereich Ordnung, Stellung zu der geäußerten Kritik.

ust

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