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Suche nach neuer Sozialunterkunft: Es kehrt einfach keine Ruhe ein

Wesendorf Suche nach neuer Sozialunterkunft: Es kehrt einfach keine Ruhe ein

Wesendorf . Die Samtgemeinde scheint keine glückliche Hand bei der Suche nach einer neuen Sozialunterkunft zu haben für Menschen, die vorübergehend wegen eines Schicksalsschlages ein Dach über dem Kopf brauchen. Auch bei der jetzt angedachten Lösung gibt es Ärger.

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Neue Sozialunterkunft in Wesendorf: Schwieriger Weg zu einer Lösung

Nachdem die Neubaupläne zu den Akten gelegt wurden (siehe Text rechts), will die Samtgemeinde in der Hammerstein-Siedlung das Gebäude in der Möldersstraße 2 kaufen. Das bestätigte Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn. Doch für das Haus interessiert sich auch Günther Wilden.

Er habe bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), der das Gebäude gehört, das Höchstgebot abgegeben und zur Finanzierung bereits seinen Bausparvertrag aufgelöst, so Wilden. Das plötzliche Interesse der Samtgemeinde an dem Gebäude sieht er als Schikane, denn das Haus stand seit zwei Jahren leer, sagt er und redet von Schadensersatz. Außerdem könne die Samtgemeinde ein anderes Objekt in Betracht ziehen.

Ganz so einfach scheint das aber nicht zu sein, laut Penshorn kamen bisher geprüfte Objekte aus verschiedenen Gründen nicht in Frage. Und weitere Objekte in der Hammerstein-Siedlung stehen derzeit nicht zum Kauf, wie Gerd Deyhle, Chef der Bima in Hannover, erklärte.

Außerdem wurde das Haus laut Deyhle erst vor kurzem zum Kauf im Internet ausgeschrieben, und die Gebote von Wilden und der Samtgemeinde seien zeitgleich eingegangen.

Wie auch immer: Kommunen erhalten bei öffentlichen Immobilien immer den Vorzug, betonte Deyhle. Darüber sei auch Wilden frühzeitig informiert worden.

ba

Schwieriger Weg zu einer Lösung

Die bisherige Sozialunterkunft ist in der Schönewörder Schule untergebracht. Nach Schließung der Schule fällt das Gebäude aber an die Gemeinde zurück, die Samtgemeinde muss eine neue Lösung suchen.

„Seitens der Samtgemeinde wurden seit mehr als einem Jahr verschiedene Kaufangebote geprüft“, so Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn auf AZ-Anfrage. Durchweg wurden die Objekte wegen „unverhältnismäßiger Preisvorstellungen, dem Zuschnitt des Gebäudes oder des Grundstückes oder der Bausubstanz“ abgelehnt.

Dann sollte in der Hammerstein-Siedlung neu gebaut werden. Anwohner sprachen sich dagegen aus, letztlich wurde das Vorhaben abgeblasen – um dem Naturschutz gerecht zu werden, hätte sich der Bau um mindestens ein Jahr verzögert. Die Samtgemeinde braucht aber schnell eine Lösung.

Jetziger Plan: Kauf einer Immobilie in der Hammerstein-Siedlung. Doch auch da gibt es wieder Probleme (siehe Text oben).

ba

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