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Gifhorn Stadt Substitutions-Ärztin: Gutachter berichtet Details
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17:00 30.01.2017
Dritter Verhandlungstag gegen die Substitutions-Ärztin: Ist womöglich auch am System was faul? Quelle: Archiv
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Gifhorn

Der Vorwurf, sie habe 786.500 Euro zu Unrecht von der Kassenärztlichen Vereinigung kassiert, war zweitrangig - es sei schwierig, die Schadenshöhe objektiv festzustellen, bemerkte Verteidiger Michael Hoppe. Denn eine gesetzeskonforme Dokumentation von Behandlungen, Therapien und verabreichten Opiatmengen fehlt. „Ein Betäubungsmittelbuch gab es in der Praxis nicht“, sagte Gutachter Dr. Manfred Schwartau, der bei der Durchsuchung dabei war.

Schwartau berichtete Details zur Behandlung eines 17-Jährigen mit Methadon, „von dem nicht mal nachgewiesen war, dass er tatsächlich drogenabhängig war“, und von einer Aufbewahrung der Opiate in frei zugänglichen Räumen. Den vorgeschriebenen Safe habe es in der Praxis nicht gegeben. Grundsätzlich merkte er allerdings auch an, dass ein dreitägiges Seminar als einzige Qualifikation aus seiner Sicht „ein Witz“ sei, ebenso die Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung, bis zu 100 Substituionspatienten zu behandeln - „das ist kaum zu schaffen“. Wie er seine erste Begegnung mit der Ärztin schilderte, legte den Eindruck nahe, die 65-Jährige sei überfordert gewesen. Hoppe berichtete von einer Aussage, wonach die Ärztin am Helfersyndrom leide und 14 Stunden am Tag sieben Tage pro Woche zum Wohl ihrer Patienten im Einsatz gewesen sei.

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