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Sturmtiefs wüten über dem Kreis Gifhorn

Kreis Gifhorn Sturmtiefs wüten über dem Kreis Gifhorn

Kreis Gifhorn. Das war keine geruhsame Nacht für die Einsatzkräfte: Sturmtief Mike hat zwischen Sonntag und Montag auch im Kreis Gifhorn den Feuerwehren und der Polizei jede Menge Arbeit beschert.

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Heftiger Sturm: An vielen Orten - wie in Müden an der Ahnser Straße musste die Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume und Äste ausrücken.

Auch am Dienstag muss sich der Landkreis auf kräftige Böen einstellen.

Am Tankumsee fielen zwei Bäume auf ein zurzeit unbewohntes Ferienhaus. Im Gifhorner Heidland musste eine von einem Flachdach gewehte Lichtkuppel von der Straße geräumt werden. In Müden beschädigte ein Baum das Geländer der Allerbrücke an der Ahnser Straße. Darüber hinaus landeten viele Äste oder gar ganze Bäume auf Straßen.

„Keine großen Schäden, keine Verletzten“ - aber jede Menge zu tun, vermeldete Tobias Nadjib, Sprecher der Kreisfeuerwehr. Diese zählte zwischen 22 und 6.30 Uhr 30 Einsätze. Bei 16 Einsätzen war laut Sprecher Thomas Reuter auch die Polizei dabei. Die Kollegen hätten unter anderem umgewehte Straßenschilder wieder aufgestellt.

Einfluss hatte der Sturm auch auf eine Vermisstensuche in Kästorf: Dort war ein Bewohner der Diakonie gegen 1.30 Uhr verschwunden, der vier Stunden später von Beamten auf dem Gelände angetroffen worden sei, so Reuter. Wegen des Sturms konnte kein Hubschrauber mit Wärmebildkamera starten.

Die Bahn meldete, dass der Nahverkehr nicht betroffen war. Sprecher Egbert Meyer-Lovis: „Im Kreis Gifhorn hatten wir nichts.“

Am Dienstag erwarten die Meteorologen Sturmtief Niklas, das mit Böen von mehr als 80 Kilometern pro Stunde über den Kreis Gifhorn ziehen wird. Reuter appelliert an Autofahrer, sich auf gefährlichen Seitenwind und Hindernisse auf den Fahrbahnen einzustellen. Haus- und Grundstücksbesitzer sollten lose Gegenstände sichern.

rtm

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