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Sturmtief Xavier hinterlässt Spur der Verwüstung

Dauereinsatz für die Feuerwehren durch umgestürzte Bäume Sturmtief Xavier hinterlässt Spur der Verwüstung

Gesperrte Straßen, Stromausfälle, umgestürzte Bäume: Eine Spur der Verwüstung hinterließ das Sturmtief Xavier am Donnerstag auch im Landkreis Gifhorn. Ein Großteil der mehr als 100 Feuerwehren im Landkreis waren im Einsatz. Überall waren Bäume umgestürzt. Verletzte gab es laut Polizeisprecher Thomas Reuter nach ersten Erkenntnissen nicht.

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Zum Glück wurde niemand verletzt: In Barwedel stürzte ein vom Sturm entwurzelter Baum auf ein geparktes Auto.

Quelle: Jochen Dürheide

Landkreis Gifhorn. Dabei hatten einige Autofahrer Glück. Im Gifhorner Weiland und in Barwedel stürzten Bäume durch die Wucht des Sturms auf Autos. Insassen wurden nicht verletzt. „Einige Bundes- und Kreisstraßen mussten gesperrt werden“, so Reuter weiter. Nichts ging mehr auf der B 4 an der Abfahrt Heidland, weil dort ein Baum umgestürzt war. Und bei Wichelnförth wurde die Bundesstraße vorsorglich gesperrt, weil eine Baumkrone auf die Straße zu fallen drohte. Auf vielen anderen Straßen des Kreisgebiets mussten Feuerwehrleute die Sturmschäden beseitigen, damit der Verkehr wieder fließen konnte. Betroffen war auch die Stadt Gifhorn: An der Zufahrt zum Parkhaus lag ein große Birke quer, auf der Konrad-Adenauer-Straße lag eine eiche quer.

Der Bahnverkehr im Landkreis wurde eingestellt – „aufgrund von Sturmschäden und aus Sicherheitsgründen“, so Metronom-Pressesprecher Björn Pamperin. Betroffen waren die Erixx- und Enno-Strecken. Erst gegen Abend sollten wieder Züge verkehren.

Im Dauereinsatz waren auch die Mitarbeiter der LSW. „In Rethen ist sturmbedingt ein Umspannwerk ausgefallen“, erklärte LSW-Sprecherin Imke Böckhoff. Deshalb sei es in Rolfsbüttel, Hillerse, Groß Schwülper und Didderse zu Stromausfällen gekommen. Und auch die 110-KV-Leitung zwischen dem Umspannwerk Gamsen und Oerrel wurde durch einen umgestürzten Baum gestört.

Am späten Abend mussten die Feuerwehren aus der Samtgemeinde Meinersen und die Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK 330 Passagiere eines am Bahnhof Ohof liegen gebliebenen ICE evakuieren. Die Helfer brachten die gestrandeten Reisenden, die seit 14.30 Uhr festsaßen, ins Kulturzentrum Meinersen und versorgten sie unter anderem mit von örtlichen Geschäften gespendeten Lebensmitteln. Währenddessen warteten die Menschen auf eine Weiterreisemöglichkeit – entweder per Taxi oder mit Bekannten, die per Telefon benachrichtigt wurden.

Von Frank Reddel

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