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Sturmtief Xaver kappt zwei Stromleitungen

Gifhorn Sturmtief Xaver kappt zwei Stromleitungen

Umgestürzte Bäume und Stromausfälle, Aussetzen des Ganztagsbetriebs an einigen Schulen und ein vorzeitig geschlossener Weihnachtsmarkt: Das waren gestern die Folgen von Sturmtief Xaver im Kreis Gifhorn.

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Nicht ohne Allrad-Begleiter: Feuerwehr und THW begleiten vorsorglich Rettungs- und Notarztwagen.

Quelle: Photowerk (mpu)

Die Einsatzkräfte zeigten sich gewappnet. Nicht nur, dass sie auf Straßen liegende Bäume und Äste zum Beispiel in Gifhorn, bei Ohof und Barwedel, zügig beiseite schafften. Xaver sorgte auch für die Umsetzung einer neuen Strategie: Den Rettungswachen wurden allradgetriebene Feuerwehr- und THW-Fahrzeuge zur Seite gestellt, die die Einsatzwagen seit dem Nachmittag begleiten.

„Das war unsere Empfehlung“, so Tobias Nadjib von der Kreisfeuerwehr. Es seien Erfahrungen anderer Krisenstäbe, die erstmals im Kreis Gifhorn umgesetzt würden. „Es sind auch starke Schneefälle angesagt.“ Da könne der reguläre Winterdienst dem Rettungswagen nicht schnell genug den Weg freischaufeln, der Allrad-Feuerwehrwagen würde die Fahrspur frei machen. Und er könne Rettungs- und Notarztwagen auch umgefallene Bäume aus dem Weg räumen, so Burkhard Otte vom DRK-Rettungsdienst.

Bis Redaktionsschluss hielten sich Schäden und Behinderungen im Kreis in Grenzen. „Wir hatten einige sturmbedingte Einsätze, glücklicherweise nichts Schlimmes“, sagt Nadjib. In Ausbüttel, Ribbesbüttel, Winkel, Leiferde und Meinersen sowie in Neudorf-Platendorf und Teilen Gamsens und Wahrenholz‘ fiel der Strom für eine halbe Stunde aus.

Der Gifhorner Weihnachtsmarkt wurde gestern vorzeitig geschlossen, einige Schulen sagten den Ganztagsbetrieb ab. Noch bis heute Nacht sind Böen von bis 110 Kilometern pro Stunde möglich.

rtm/fed

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