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Gifhorn Stadt Sturm- und Hochwasserschäden am Allerkanal
Gifhorn Gifhorn Stadt Sturm- und Hochwasserschäden am Allerkanal
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00:18 10.02.2018
Hochwasserschäden am Allerkanal: Zwischen Brenneckenbrück und Winkel ist die Uferböschung abgesackt.  Quelle: dirk Reitmeister
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Gifhorn

 Hochwasser nagen an Böschungen, Orkane kippen Bäume ins Wasser: Der Aller-Ohre-Verband in Gifhorn stellt sich verstärkt auf Unwetter-Ereignisse ein.

Auf mehreren Metern ist die westliche Uferböschung des Allerkanals in Höhe des Gedenksteins zwischen Winkel und Brenneckenbrück um etwa 40 Zentimeter abgesackt. Eine Folge des Hochwassers, so Silke Westphalen, Geschäftsführerin des Aller-Ohre-Verbandes. Ausspülungen habe man zurzeit an mehreren Stellen des 155 Jahre alten Wasserlaufs.

Böschung muss trocknen

Kann das Ufer nahe des Gedenksteins noch weiter ab- und in den Kanal rutschen und diesen möglicherweise sogar verstopfen? Das hält Westphalen für unwahrscheinlich. „Es sieht stabil aus.“ Getan werden müsse an der Stelle dennoch etwas, sagt sie. Das aber „zu gegebener Zeit“. Die Böschung müsse erst einmal trocknen.

Gut beschäftigt seien ihre Leute auch mit in die Gewässer gestürzten Bäume. Gleich mehrere Stürme und Orkane hätten ihre Spuren hinterlassen. Westphalen rechnet nicht damit, dass das Ausnahmen bleiben. Im Gegenteil. „Wir müssen uns da aufstellen.“

Gefahren beachten

Zum Einen schickt sie die Mitarbeiter des Aller-Ohre-Verbandes, der an seinen Standorten Gifhorn und Grafhorst insgesamt 28 Beschäftigte hat, zu besonderen Kettensägen-Schulungen. Gebe es beim Zerlegen von umgestürzten Bäumen mögliche Gefahren zu beachten, etwa durch die mechanische Spannung der Stämme, gelte dies an oder in fließenden Gewässern besonders.

Zum Anderen habe der Verband vor zwei Jahren extra eine Doppelseilwinde angeschafft. „Die ist kraftvoll, um auch mal im Strom bergen zu können“, sagt Westphalen. Ihre Erfahrung der vergangenen Unwetter-Einsätze: „Die haben wir dringend gebraucht.“ Darüber hinaus habe der Verband den Allerkanal im Bereich Brückenkamp in Winkel saniert. Und er arbeite an der Räumung seiner Gewässer. „Da waren wir verstärkt unterwegs.“ Aber das Abfließen des Wassers von den überschwemmten Äckern stoße wegen der starken Sättigung der Böden an seine Grenzen.

Von Dirk Reitmeister

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