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Sturm Siegfried: Folgen immer noch spürbar

Kreis Gifhorn Sturm Siegfried: Folgen immer noch spürbar

Kreis Gifhorn. Er ist 15 Monate her, und dennoch: Forstleute und Waldspaziergänger haben immer noch mit Auswirkungen des Orkans Siegfried vom Juli vergangenen Jahres zu tun. Fachleute rechnen damit, dass sich solche Wetterereignisse bald und in schnellerer Abfolge wiederholen dürften.

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Schwere Folgen: Vor 14 Monaten wütetete im Landkreis Gifhorn Sturm Siegfried - vor allem im Barnbruch waren die Folgen schlimm.

Quelle: Roland Hermstein (Archiv)

Kreis Gifhorn. Eines der am stärksten betroffenen Gebiete war der Barnbruch zwischen Weyhausen, Calberlah und Wolfsburg. Dort mussten die Forstleute jede Menge umgestürzter und abgebrochener Bäume beseitigen. Damit sind sie jetzt fertig. Nun beginne die Instandsetzung der Wege, sagt Revierförster Joachim Remitz. Das bedeutet für Spaziergänger in den kommenden Wochen Einschränkungen.

Zur Ausbesserung und zum Materialtransport mit Lastwagen werden einige Wege gesperrt. „Die Wegepflege soll voraussichtlich in drei Wochen abgeschlossen sein“, sagt Remitz. „Nach der Instandsetzung können die Wege in vollem Umfang wieder von allen Waldbesuchern genutzt werden.“

Ein weiteres stark betroffenes Gebiet war Gifhorn. „Die Aufräumarbeiten haben sich weit ins Jahr 2016 hineingezogen“, sagt Christian Heine vom Forstamt Südostheide. Grundsätzlich seien die Wälder jetzt auch abseits der Wege wieder gefahrlos zu betreten - es sei denn, aktuell würden Schilder Bereiche sperren. „Es mag sein, dass in einzelnen Parzellen nochmal nachgearbeitet werden muss.“ Die Instandsetzung der Wege, die in privaten und genossenschaftlichen Wäldern nicht den Waldbesitzern gehörten, könne sich noch hinziehen.

Heine spricht vom doppelten üblichen Jahreseinschlag, was Siegfried an jenem Tag im Juli 2015 an Bäumen umgeworfen oder abgebrochen habe. „Das war eine große Sache.“ In Fachkreisen rechne man damit, dass es weitere derartige Ereignisse geben werde.

rtm

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