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Sturm: In Gifhorner Wäldern besteht Lebensgefahr

Landkreis Gifhorn Sturm: In Gifhorner Wäldern besteht Lebensgefahr

Landkreis Gifhorn. In Gifhorns Wäldern besteht nach wie vor Lebensgefahr - sogar für Profis, sagt die Forst-Berufsgenossenschaft, die sich gestern Flächen im Kreis angesehen hat. Es ist weiterhin unklar, wie lange das Betretungsverbot noch gelten muss.

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Lebensgefahr im Wald: Davon machte sich gestern auch die Forst-Berufsgenossenschaft ein Bild.

Quelle: Photowerk (mpu)

Das Trassierband, das den Waldweg gegenüber des Jägerhofs sperrt, interessiere viele Spaziergänger nicht, sagt ein Landwirt Kopf schüttelnd. „Das nimmt keiner ernst.“ Dabei hängen noch dicke Äste lose in den Baumkronen. Förster Christian Schölkmann warnt dringend davor, Wälder zu betreten. „Die Leute wissen nicht, in welche Gefahr sie sich begeben.“ Das beklagen auch die Landesforsten. Barnbruch-Revierförster Joachim Remitz schätzt, dass einige Tausend Kubikmeter Holz als Folge des Orkantiefs jetzt aufgearbeitet werden müssen. Doch Waldspaziergänger ignorierten Absperrungen, hielten keinen Sicherheitsabstand zu Maschinen und brächten sich und Forstwirte in Lebensgefahr. Schölkmann kann auch nicht verstehen, warum Absperrungen immer wieder aufs Neue entfernt und Schilder sogar geklaut würden.

„In vielen Bereichen besteht erhebliche Gefahr“, sagt Christian Lüschow von der Berufsgenossenschaft, der gestern mit einem Kollegen Wälder inspizierte. Er rät privaten Waldbesitzern dringend davon ab, selbst mit der Motorsäge gefallene Bäume zu bearbeiten. Das sollte höchstens ein Profi erledigen.

Wann werden Gifhorns Wälder für die Spaziergänger wieder frei gegeben? „Völlig unmöglich“, eine Zeit zu benennen, sagt Schölkmann. „In nächster Zeit werden wir es nicht machen können.“

rtm

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