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Gifhorn Stadt Stummfilme im Kinomuseum: Cineastische Leckerbissen
Gifhorn Gifhorn Stadt Stummfilme im Kinomuseum: Cineastische Leckerbissen
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16:23 05.10.2012
Schulfilme in schwarz-weiß, der allererste war von 1934 ein Film über die Korbflechterei: Peter Schade-Didschies (l.) und Wolfgang Graewert haben ein paar Raritäten. Quelle: Rudert (2)
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Das Kinmuseum ist klein, und so gibt es keine Karten im freien Verkauf mehr für diese Aufführung. Deshalb gehörte für echte Cineasten eine Portion Glück dazu, als das AZ-Telefon unter der Nummer 05371-936900 heute von 16 bis 16.10 Uhr freigeschaltet war.

Die ersten Zehn, die durchkamm, erhielten je zwei Karten für diese „Premiere weit über den Landkreis hinaus“, wie Peter Schade-Didschies und Wolfgang Graewert vom Kinomuseum betonen. „Film trifft Ton“ haben sie die Schau betitelt, denn Wolfgang Zettl wird die fünf Stummfilme am Klavier begleiten.

„Wir haben die Schulfilme als Dauerleihgabe von der Bildstelle Braunschweig erhalten“, sagt Schade-Didschies und schwärmt von den „narrativen Filmen“, die „beeindruckend schlüssig Geschichten erzählen“, zum Beispiel von den Urwaldzwergen, einem der ältesten Filme, von einer Fahrt in der Schnellzuglok oder vom Automobilbau 1953.

„Die Alliierten haben die alten Schulfilme nach dem Krieg alle gefilzt, aber da sie unter pädagogischen und nicht unter ideologischen Gesichtspunkten gedreht waren, durften sie weiter gezeigt werden“, berichtet Schade-Didschies.

tru

  • Dieser Text wurde aktualisiert
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