Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Studentin klärt Landwirte auf, Landwirte helfen der Studentin

Vollbüttel Studentin klärt Landwirte auf, Landwirte helfen der Studentin

Vollbüttel. Sie kommt aus Ausbüttel, studiert in Hannover und hat am Dienstagabend 50 interessierten Landwirten aus dem Landkreis Gifhorn weitergeholfen - im Gegenzug revanchierten sich die Bauern mit dem Ausfüllen von Fragebögen für ihre Master-Arbeit: Das Thema, mit dem Wienke Plate sich darin befasst, sind Kurzumtriebsplantagen.

Voriger Artikel
Dreieinhalb Jahre Haft wegen schwerer Vergewaltigung
Nächster Artikel
Dragenkreuzung wird zum Dauerärgernis

Info-Abend in Vollbüttel: Wienke Plate informierte über die EU-Agrarreform - hinterher füllten etliche der rund 50 interessierten Landwirte einen Fragebogen für ihre Abschlussarbeit aus.

Quelle: Photowerk (til)

„Ab nächstem Jahr müssen Landwirte fünf Prozent ihrer Ackerfläche als ökologische Vorrangflächen nutzen“, erklärt Plate das von der EU-Agrarreform verlangte Greening. Welche Möglichkeiten es gibt, erklärten die 26-jährige Studentin aus Ausbüttel und drei von ihr eingeladene Referenten im Vollbütteler Saal: Hartmut Völz von der Landwirtschaftskammer stellte Grundsätze des Greenings vor, Thiemen Boll vom Projekt Agro-For-Net informierte über Wirtschaftlichkeit und Wirkung von Kurzumtriebsplantagen und Landwirt Hans-Georg von Engelbrechten berichtete aus der Praxis im Bioenergiedorf Beuchte bei Schladen.

Wer mochte, durfte im Anschluss einen fünfseitigen Fragebogen ausfüllen. Die Angaben der Landwirte fließen in die Abschlussarbeit ein, die Wienke Plate zurzeit am Institut für Umweltplanung der Leibniz-Universität in Hannover schreibt. „Repräsentativ für den Landkreis Gifhorn ist das zwar nicht“, räumt die Studentin ein. „Aber es ist schon erstaunlich, dass sich ein sehr großer Anteil tatsächlich Kurzumtriebsplantagen vorstellen kann“, fasst sie ihren ersten Blick in die abgegebenen Fragebögen zusammen.

Auf den Plantagen steht schnell wachsendes Holz, dessen alle drei Jahre anfallendes Schnittgut als Biomasse verwendet wird: „Im Gegensatz zur Brache bringt das also auch noch einen Ertrag“, so Plate. „Und gerade in unserer ausgeräumten Landschaft freut sich die Tierwelt über neue Rückzugsräume.“

til

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schüler-Proteste an Stein-Schule

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Der Mülltonnentausch im Kreis Gifhorn läuft: Halten Sie das neue, chip-basierte System für sinnvoll?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr