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Stromausfall verursacht: Geldstrafen für Diebe

Prozess vor Amtsgericht Gericht Stromausfall verursacht: Geldstrafen für Diebe

Der junge Männer mussten sich am Dienstag vor dem Amtsgericht Gifhorn verantworten: Ihr Versuch, im alten Klinikum in Gifhorn Kabel zu stehlen, hatte seinerzeit Anwohnern einen fünfstündigen Stromausfall beschert – und ihnen nun Geldstrafen.

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Versuchter Kabelklau im alten Klinikum in Gifhorn: Für die drei Täter gab es jetzt Geldstrafen.
 

Quelle: Cagla Canidar Archiv

Gifhorn.  Das hat nicht geklappt: Die „schnelle Mark“ wollten Anfang Januar 2016 drei junge Männer aus Gifhorn machen, und zwar mit Kabeln, die sie aus einem Trafohäuschen auf dem Gelände des ehemaligen Klinikums klauen wollten. Doch der Coup ging daneben: Das Trio musste sich ohne Beute aus dem Staub machen, nachdem es vielen Gifhornern einen fünfstündigen Stromausfall beschert hatte. Am Dienstag saßen der 25- sowie die beiden 26-jährigen Täter wegen besonders schweren Diebstahls auf der Anklagebank des Amtsgerichts Gifhorn.

„Es war uns nicht unbekannt, dass Leute im ehemaligen Klinikum so etwas machen“, sagte einer der Männer. Sie hätten sich entsprechende Videos angeschaut und dann „zusammen entschieden, das auch zu machen.“ Mit drei Sporttaschen, Bolzenschneidern und anderem Werkzeug sind sie dann am 8.  Januar gegen 0 Uhr auf vermeintlichen Beutezug gegangen. Das Trio schnitt mehrere Gitter auf, um sich Zugang zu insgesamt drei Räumen zu verschaffen. An einem Stromverteiler in einem Transformatorenraum machten sie sich zu schaffen – und schnitten unter anderem den Bewohnern von Bergstraße, Calberlaher Damm, Lönsstraße und Teilen des Lehmwegs den Strom ab. Die LSW rückte an und die drei Männer machten sich aus dem Staub. Die Polizei hatte DNA- und Fußspuren gesichert. Die Täter wurden gefasst.

Alle drei waren vor Gericht geständig. Und weil keiner von ihnen Vorstrafen auf dem Konto hat, erklärte der Amtsrichter: „Hier geht es um einen Denkzettel.“ Deshalb wurde das Verfahren gegen die Männer gegen eine Geldauflage eingestellt. Jeder von ihnen muss insgesamt 900 Euro zahlen.

Von Frank Reddel

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