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Streit um Ise-Wiese: Landkreis räumt Container ab

Gifhorn Streit um Ise-Wiese: Landkreis räumt Container ab

Neue Runde im Streit um die Wiese von Torsten Friese an der Ise bei Gifhorn: Der Landkreis hat gestern Vormittag die Fläche teilweise geräumt.

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Container entfernt: Mitarbeiter der Kreisverwaltung räumten gestern die Wiese von Landwirt Torsten Friese.

Quelle: Cagla Canidar

Mit Hilfe der Kreisstraßenmeisterei entfernten vier Mitarbeiter des Umweltamtes um 11 Uhr den Container und ein Taubenhaus, die laut Landschaftsschutzgebiet-Verordnung dort nicht hingehörten. Die Tauben seien sichergestellt und bei einem Züchter untergebracht, der Container bei einer Baufirma deponiert, so Antje Präger vom Umweltamt. Die beiden Kühe dürfen ihr zufolge auf der Wiese bleiben, dort gebe es einen Holzunterstand. „Damit haben die Tiere Schutz.“ Dieser Unterstand sei auch zugelassen.

Friese hat laut Präger eine ihm öffentlich zugestellte Verfügung, den Container zu entfernen, nicht beachtet. Darum die anderthalbstündige Aktion des Landkreises. Die Frist sei eigentlich schon im März abgelaufen gewesen.

Ein Unterstand aus Stahl sei weder zugelassen, noch nötig, meint Präger. Sie glaubt nicht, dass Holzunterstände heute noch aus Frust wegen des gesperrten Isewanderwegs in Brand gesteckt würden. Es gebe kein Konfliktpotenzial mehr, weil sich die Gifhorner an den neuen Weg gewöhnt hätten.

„Ich bin verzweifelt - meine Kühe haben jetzt keinen Schutz mehr“, sagt Landwirt Torsten Friese. Eine Abrissverfügung

für seinen mobilen Unterstand - es handele sich um einen landwirtschaftlichen Anhänger - habe er nie erhalten. „Das wäre auch nicht rechtens, denn der Stall ist beweglich“, so Friese. Ein Holz-Schuppen, der sich auf der Weide befinde, eigne sich nicht als Kuhstall. Er sei als Lager für Stroh-Rundballen und Futter konzipiert und bis unters Dach gefüllt.

rtm/ust

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