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Gifhorn Stadt Streikende Bahn-Signaltechnik ärgert Verwaltung und Polizei
Gifhorn Gifhorn Stadt Streikende Bahn-Signaltechnik ärgert Verwaltung und Polizei
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09:00 14.03.2014
Ärgernis: Immer wieder streikt Technik an Bahnübergängen. Quelle: Photowerk (sp)

Streikende Ampeln vor Schranken und Züge, die im Zeitlupen-Tempo über die Schienen rollen: Gifhorns Verwaltungschef hatte bereits im Februar 2013 die Bahn-Spitze aufgefordert, diese nicht hinnehmbare Situation endlich abzustellen. Im März 2013 sagte die Bahn eine Behebung der Pannen durch so genannte Bahnübergangs-Belegtmelder zu. Sie würden insbesondere in den Wintermonaten „eine zuverlässige Freigabe der Bahnübergänge“ garantieren, versprach das Unternehmen.

In diesem Winter dauerte die Pannen-Serie an den Schranken jedoch weiter an. Die Bahn stellte zudem klar, dass mit einer Erneuerung der maroden Technik erst 2017 zu rechnen sei.

Eine Problembehebung sei für 2013 angekündigt worden, erinnert Nerlich den Bahnchef an die nicht erfüllte Zusage. Die Situation habe sich weiter verschärft: Mittlerweile komme es auch zu Verzögerungen bei Einsatzfahrten von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei. „Sie werden sicherlich verstehen, dass dies in unserer gut 42.000 Einwohner zählenden Stadt vor allem im Berufsverkehr mit tausenden Ein- und Auspendlern regelmäßig nicht dauerhaft zu akzeptieren ist“, fordert er die Bahn endlich zum Handeln auf.

Auch Gifhorns Polizei wünscht sich ein Ende des Ampelärgers. „Das bindet unnötig Kräfte, die wir dringend für die Erledigung unserer Kernaufgaben benötigen“, erklärt Polizei-Sprecher Thomas Reuter. Immer wieder müssten Polizisten dort den Verkehr regeln.

ust