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Gifhorn Stadt „Streik ist nur ein Machtkampf“
Gifhorn Gifhorn Stadt „Streik ist nur ein Machtkampf“
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15:00 08.05.2015
Warten auf den Zug: Robert Schwarz wollte eigentlich ins Allgäu. Wegen des Bahnstreiks muss er die Reise nun absagen. Quelle: Photowerk (cc)
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Die Einladung seiner Eltern aus dem Allgäu zu seinem 58. Geburtstag morgen hat Robert Schwarz aus Gamsen abgehakt. Vier Mal im Jahr fahre er mit der Bahn nach Füssen, ausgerechnet jetzt sei ihm das verwehrt, so der Gamsener, der auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist. „Es reicht langsam, was sich die GdL erlaubt“, sagt Schwarz.

Dorothea Nahrstedt-Hampel sieht das genauso. „Ich bin selbst Betriebsrätin gewesen und weiß, wie wichtig Gewerkschaften sind. Aber das hier geht auf Kosten von Arbeitnehmern, die nun zu spät zur Arbeit kommen.“ Die Gifhornerin selbst sieht sich auch „bitter betroffen“. Sie wollte eigentlich mit der Bahn zu ihrem Urlaub in Südtirol - den sie nicht verschieben konnte. Nun fährt ihr Sohn sie mit dem Auto.

Auszubildende Marie Kyszkiewicz aus Gifhorn ist froh, zurzeit in Gifhorn Betriebspraktikum zu machen und nur einmal pro Woche nach Hannover zur Berufsschule zu müssen. Während des Bahnstreiks leiht sich die 20-jährige Pendlerin ein Auto oder fährt bei Mitschülern mit. Nach Ersatzfahrplan Zug fahren? „Das habe ich mir nicht angetan.“

Doch auch die Straße sei nur eine Alternative, „solange kein Lastwagen-Unfall auf der A 2 ist“. Auch Kyszkiewicz hat kein Verständnis mehr für den Streik. „Jetzt ist es nur noch ein Machtkampf, und es macht nicht den Eindruck, dass sie eine Lösung finden wollen.“

rtm

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