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Gifhorn Stadt Straffällig gewordene Jugendliche gehen Pilgern
Gifhorn Gifhorn Stadt Straffällig gewordene Jugendliche gehen Pilgern
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06:00 08.11.2018
Arbeitstagung: Experten tauschten sich über das Sozialprojekt Pilgern mit straffälligen Jugendlichen aus. Quelle: privat
Gifhorn

„Pilgern mit straffällig gewordenen Jugendlichen“ war das Thema bei der Dienstbesprechung des Jugendhilfe-Projekts ZoB (Zielgruppenorientiertes Bildungsangebot des Kirchenkreises Gifhorn). Eingeladen waren diesmal Jugendrichter aus den Amtsgerichtsbezirken Gifhorn und Wolfsburg, Staatsanwaltschaft Braunschweig und Hildesheim, Polizei, Ambulanter Justizsozialdienst und Jugendhilfe im Strafverfahren.

Experten berichten über Pilger-Erfahrungen

Nach einem lebhaften Austausch der beteiligten Institutionen, bei dem es insbesondere um junge Menschen mit Problemen in unterschiedlichen Lebensbereichen ging, berichteten Referenten von der Fachhochschule Dresden über ihre Erfahrungen mit dem Pilgern in diesem Zusammenhang. Der Projektleiter Karsten König (Soziologe, FH Dresden) stellte die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung mehrerer Pilgerprojekte mit straffällig gewordenen Menschen der letzten drei Jahre dar, während Christian Rockstroh aus seiner Pilgerpraxis berichtete.

Im Anschluss arbeiteten alle Beteiligten in Arbeitsgruppen an Fragestellungen zum Thema Pilgern mit Jugendlichen in Gifhorn. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es sich bei diesem neuen Projekt des ZoB um eine lohnenswerte Alternative zu freiheitsentziehenden Maßnahmen handelt.

Projekt startet mit sechs Jugendlichen

Im Rahmen dieses neuen Sozialtrainings wird die Chance geboten, in einer alltagsfernen Umgebung neue Erfahrungen zu sammeln, sich selbst zu reflektieren und die eigene Orientierung zu überdenken. Am Ostermontag 2019 startet das Projekt mit sechs Jugendlichen unter pädagogischer Betreuung von Birgit Pilz (Mitarbeiterin ZoB) und ehrenamtlicher Unterstützung von dem zertifizierten Pilgerbegleiter Dirk Rummel. Vier Tage lang wird die Gruppe, nur ausgestattet mit dem Notwendigsten, eine Strecke von 70 Kilometern zurücklegen.

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