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Gifhorn Stadt Stotternder König, der über sich hinauswächst
Gifhorn Gifhorn Stadt Stotternder König, der über sich hinauswächst
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18:06 15.02.2015
The King´s Speech: Eindrucksvoll setzte das Ensemble die Geschichte um den stotternden englischen König und seinen Sprachtherapeuten in Szene. Quelle: Photowerk (mpu)
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Seit seiner Kindheit wird er wegen seines Sprachfehlers gehänselt. Kein Wunder, dass er öffentliche Auftritte scheut. Doch durch die unorthodoxen Methoden des Sprachtherapeuten Lionel Logue, einem gescheiterten Schauspieler, gewinnt Albert/George VI an Selbstbewusstsein, überwindet das Stottern. Das Publikum wurde Zeuge wie zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gemeinsam Großes schaffen. Neben dem persönlichen psychologischen Kampf wurden die großen zeitgeschichtlichen und dynastischen Zusammenhänge gestreift.

Das Stück nahm den Umweg über den Film, der 2011 vier Oscars einheimste. Doch für das Schauspiel ist die Konkurrenz kein Problem. Schäfer trug in seiner Inszenierung konsequent Rechnung, dass ein Theaterstück nicht wie ein Film funktioniert. Er kopierte nicht die Filmbilder. Er vertraute in einem kargen Bühnenraum und ohne Requisiten auf die Kraft des Spiels der Darsteller und die ureigenen Möglichkeiten des Theaters. Fließend folgte eine Szene der anderen.

Das ausgezeichnete Ensemble agierte großartig neben den Hauptdarstellern. Götz Otto als der stotternde „Bertie“ verkörperte glaubwürdig den unsicheren Monarchen. In der Rolle des australischen Sprachlehrers glänzte Steffen Wink. Es gab reichlich Applaus für ein bewegendes Stück mit einer Prise Humor.

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