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Storchenjahr: Experte ist mehr als zufrieden

Landkreis Gifhorn Storchenjahr: Experte ist mehr als zufrieden

Kreis Gifhorn. 2015 war ein gutes Jahr für die Weißstörche im Gifhorner Land. „42 Storchenpaare ließen sich im Kreis nieder - das sind nur zwei Paare weniger als im Rekordjahr 2014“, zieht Hans Jürgen Behrmann, Weißstorch-Betreuer für die Kreise Celle und Gifhorn, eine positive Bilanz. Der Bestand habe sich „auf hohem Niveau stabilisiert“, ist Behrmann zufrieden.

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Weißstörche im Nest auf dem Schornstein: Das Nabu-Zentrum in Leiferde lädt für Donnerstag zur Führung über das Gelände ein.

Quelle: Archiv

Gifhorn. Auch der Nachwuchs der Weißstörche - es gab optimale Nahrungsbedingungen für Frühbrüter, Probleme für später geschlüpfte Junge und etliche Brutabbrüche - kann sich sehen lassen. „63 Junge wurden flügge - das ist die zweithöchste Zahl flügger Jungstörche seit 1964“, ist Behrmann zufrieden. Damals habe es 85 flügge Jungstörche gegeben. Erstmals überhaupt flogen Jungstörche in Hahnenhorn und Rothemühle aus, erstmals seit 2003 auch wieder in Bergfeld und Rühen.

Eine „Adebar“-Neuansiedlung habe es in Winkel gegeben. Drei Neststandorte des Vorjahres seien hingegen nicht besetzt gewesen. „In Lüben erschien nur ein Einzelstorch, der dann wieder abzog“, hat Hans-Jürgen Behrmann beobachtet. Das Paar aus Klein Schwülper sei nach Rothemühle umgesiedelt. In Neuhaus (Sassenburg) habe es im dortigen Nest nur „sporadisch Storchenbesuche“ gegeben.

Viele Störche trafen bereits in Winter im Landkreis Gifhorn ein. „Seitdem viele Westzieher in Spanien überwintern, kommen die ersten von ihnen schon im Februar zu uns zurück“, weiß Behrmann. „Zwar waren es diesmal nicht gleich elf wie im vergangenen Jahr, sondern neun“, so der Storchen-Fachmann. Die nächsten Paare trafen aber wenig später Anfang März ein. Bereits Ende März hatten die Paare in Ausbüttel, Dannenbüttel, Leiferde (Schornstein), Rothemühle, Vollbüttel und Wesendorf mit der Brut begonnen.

Die Ankunft der so genannten Ostzieher sei hingegen von Ende März bis Mai erfolgt. „Grund waren widrige Wetterbedingungen unterwegs und auch ein später Wintereinbruch auf dem Balkan“, kennt Behrmann die Gründe.

ust

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