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Steve Hill gibt spektakuläres Konzert

Kultbahnhof Gifhorn Steve Hill gibt spektakuläres Konzert

Der kanadische Ausnahmekünstler Steve Hill gab am Sonntagabend im Kultbahnhof ein wahrhaft spektakuläres Konzert – als Ein-Mann-Band beeindruckte er seine Zuschauer.

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Gifhorn. Stilistisch wechselt sein Repertoire zwischen Rock, Metal, Blues und Country, und musikalisch ist Hills Spiel wirklich beeindruckend: Minutenlange grandiose Gitarrensoli begleitet der Multi-Musiker selber mit dem Schlagzeug. Die auf dem Boden stehenden Bass- und Snare-Drums bedient er dabei ausschließlich mit mehreren Fußpedalen, außerdem ist am oberen Ende seiner E-Gitarre ein Drumstick befestigt, mit der Hill beim Gitarrenspiel den Rhythmus auf Becken und HiHat anschlug. Eine am Fuß befestigte Dose rasselt einen zusätzlichen Rhythmus: „Eigentlich habe ich eine Dose gefüllt mit kanadischen Dollarmünzen“, erzählte das Ausnahmetalent. „Aber die haben wir leider in Kanada vergessen, also mussten wir hier in Europa eine neue Dose basteln – ich glaube, es war eine Kidneybohnen-Dose, in die wir jetzt Euromünzen gefüllt haben.“

Vor etwa sechs Jahren begann Hill, mehrere Instrumente gleichzeitig zu spielen. „Aber damals war es nur die Gitarre und zusätzlich eine Bass-Drum bedient per Pedal“, erklärt der Multimusiker. „Dann wurden es im Laufe der Zeit immer mehr Instrumente, und wir wurden kreativer, wie man weitere passende Sounds dazu bringen kann.“ Auch der Gesang des Kanadiers ist herausragend, mit tiefer gefühlvoller Stimme singt er seine Songs und spielt auch zwischendurch mal die Mundharmonika, natürlich ebenfalls gleichzeitig mit Gitarre und Drums.

Ein strammes Programm absolvierte der Kanadier auf seiner aktuellen „Dangerous“-Tournee in Europa: 17 Konzerte in 18 Tagen. „Das Konzert im Kultbahnhof war das 16. meiner Tour, und mit Abstand das Beste“, betonte Hill. „Hier ist eine super Stimmung und viele Zuschauer haben getanzt, das hat mir gute Energie gegeben. Deshalb war mein Spiel auch besser“, sagte er.
 

Von Maren Kiesbye

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