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Steuersündern mit CDs auf die Pelle rücken

Gifhorn Steuersündern mit CDs auf die Pelle rücken

Bei einem Besuch im Gifhorner Finanzamt hat Finanzminister Peter-Jürgen Schneider am Montag den Ankauf weiterer Steuer-CDs durch das Land angekündigt. Solange der automatisierte Datenaustausch zwischen den Ländern noch nicht umgesetzt sei, wolle Niedersachsen die Chance nutzen, „Steuersündern über CDs auf die Pelle zu rücken“.

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Rundgang mit Polit-Prominenz: Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (Mitte) stattete dem Gifhorner Finanzamt am Montag einen Informationsbesuch ab.

Quelle: Photowerk (sp)

Die vom Land bereits angekauften CDs seien inzwischen zu 75 Prozent abgearbeitet. „Wer auf CD erwischt wird, kann sich nicht mehr selbst anzeigen“, rät Schneider Steuersündern darum dazu, Selbstanzeigen zügig anzugehen. Durch eine bundeweite Verschärfung würden sich die Verjährungsfristen verlängern. „Es wird dann teurer“, so der Minister.

Durch die CDs seien bei einem Aufwand von 800.000 Euro rund 232 Millionen Euro Staatseinnahmen erzielt worden. Der Hoeneß-Effekt habe zudem zu einem deutlichen Anstieg der Selbstanzeigen geführt. 2013 habe es in Niedersachsen 2862 Anzeigen dieser Art gegeben. „Diese Zahl werden wir in diesem Jahr deutlich übertreffen“, rechnet Schneider mit mehr als 3000 Anzeigen.

Manfred Heinz, Vorsteher des Finanzamtes, begleitete Schneider Montag bei einem Rundgang durch das Gebäude. Mit 308 Beschäftigten, darunter 15 Nachwuchswkräften, gehört das Finanzamt Gifhorn zu den größten Finanzämtern im Land. „Wir haben eine leichte Unterdeckung im mittleren Dienst“, räumte der Minister ein, verwies jedoch darauf, dass sich bei den Finanzämtern im Land die Ausbildungszahlen verdoppelt hätten.

 ust

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