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Steuer steigt: Wer mehrere Hunde hält, muss mehr zahlen

Gifhorn Steuer steigt: Wer mehrere Hunde hält, muss mehr zahlen

Gifhorner, die mehr als einen Hund oder einen gefährlichen Hund halten, werden von der Stadt ab September kräftig zur Kasse gebeten. Der Finanzausschuss stimmte gestern einstimmig einer Erhöhung der Hundesteuer zu - lediglich für Halter mit nur einem Hund gibt es keine Anhebung.

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Wer mehrere Hunde oder gefährliche Hunde hält, wird von der Stadt kräftig zur Kasse gebeten: Der Finanzausschuss hat gestern die Erhöhung der Hundesteuer beschlossen.

Gifhorn. Für den ersten Hund werden wie bisher 78 Euro im Jahr fällig. Für den zweiten Hund klettert die Steuer jedoch von bisher 114 auf 144 Euro. Jeder weitere Hund wird mit 156 Euro (bisher 126 Euro) besteuert. Richtig teuer wird es für die Halter so genannter gefährlicher Hunde: Sie müssen statt bisher 468 Euro demnächst 600 Euro por Jahr zahlen.

Die Erhöhung der Hundesteuer verteidigte Stadtkämmerer Rainer Trotzek und nannte sie „notwendig“: Die letzte Erhöhung habe es vor 17 Jahren gegeben. Inflationsbereinigt seien die bisherigen Sätze im Vergleich zu 1997 heute um mehr als 28 Prozent zu niedrig, so der Fachbereichsleiter.

Der Vorschlag der Stadt, die Steuer auch für den ersten Hund von 78 auf 96 Euro zu erhöhen, passte insbesondere SPD und Grünen nicht. „Es gibt viele alleinstehende Menschen mit einem geringen Einkommen, die diese Erhöhung hart treffen würde“, befand Ralf Richter (Grüne). Auch von Werner Herrmann und Karen Wachendorf (SPD) gab‘s Kritik. 2100 Hundehalter zahlten derzeit Hundesteuer, bekämen dafür jedoch keine Gegenleistung, so Herrmann.

Andreas Otto (CDU) verwies darauf, dass Halter anderer Tiere überhaupt keine Steuern zahlten. So müsse die Stadt ständig in den Ortsteilen Wege wieder herrichten, die von Pferden beschädigt wurden.

ust

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