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Gifhorn Stadt Stephan Weil stellt sich Fragen zu Lehrer- und Ärztemangel
Gifhorn Gifhorn Stadt Stephan Weil stellt sich Fragen zu Lehrer- und Ärztemangel
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19:25 05.10.2017
Wahlkampfauftritt im Gifhorner Café Leiferts: Ministerpräsident Stephan Weil stellte sich den Fragen der Leute.  Quelle: Sebastian Preuss
Gifhorn

 Dort war es rappelvoll, denn viele Bürger wollten Weil zu wichtigen Themen Fragen stellen. Die meisten drehten sich um Bildung.

Als erster Punkt, nachdem Weil mit fast 50 Minuten Verspätung eingetrudelt war, kam das Thema Inklusion. Eine Frau kritisierte, dass stark geistig behinderten Schülern der Besuch einer Förderschule verwehrt werde, während Regelschulen personell überfordert seien. „Es wird mit jedem Jahr schrittweise besser“, warb Weil um Verständnis für ein neues System im Entwicklungsprozess. Unter anderem würden jetzt immer mehr Förderschullehrer ausgebildet, die die Kollegen in den Regelschulen verstärken sollen.

Die Verantwortung für den Lehrermangel im Allgemeinen reichte Weil an die Vorgängerregierung mit seinem jetzigen Herausforderer Bernd Althusmann als damaligem Kultusminister zurück. Die habe 2010 einen Schülerrückgang von 25 Prozent bis 2020 prognostiziert und die Lehrerausbildung an den Hochschulen entsprechend angepasst. Nun liege die Prognose bei nur neun Prozent, und da möge die CDU nicht der SPD den Lehrermangel vorwerfen.

Auch die Themen bezahlbarer Wohnraum und ärztliche Versorgung kamen auf den Tisch. Zu letzterem kündigte Weil eine Landarztquote an: Künftig sollen zehn Prozent der Studenten verpflichtet werden, die ersten zehn Jahre als Arzt auf dem Land praktizieren zu müssen.

Von Dirk Reitmeister

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