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Stellenabbau bei Conti-Teves

Gifhorn Stellenabbau bei Conti-Teves

Gifhorn. Conti-Teves baut in Gifhorn Arbeitsplätze ab. „In seiner jetzigen Struktur ist das Werk Gifhorn international nicht wettbewerbs- und zukunftsfähig“, begründet Nicole Orgnon die Position der Unternehmensleitung.

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Bange Zeiten: Das Gifhorner Conti-Werk muss in nächster Zeit Stellen abbauen.

Quelle: Photowerk (mpu)

Aktuell beschäftigt Conti-Teves 1600 Mitarbeiter. Wie viele Stellen verloren gehen, ließ Orgnon am Freitag offen - und verwies auf laufende Verhandlungen. Eine komplette Schließung des Gifhorner Werkes stehe nicht zur Debatte.

Die wirtschaftlichen Zahlen, die am Donnerstag in einer weiteren Verhandlungsrunde vorgelegt und in Arbeitsgruppen inhaltlich erläutert worden seien, zeigten den Handlungsbedarf deutlich auf, so die Conti-Sprecherin. „Die langfristige Auftragslage wird aktuell als kritisch eingeschätzt“, machte Orgnon deutlich, dass „eine Verringerung von Arbeitsplätzen am Standort Gifhorn trotz aller Bemühungen innerhalb der nächsten fünf Jahre unvermeidlich sein wird“. „Das soll sozialverträglich geschehen“, so Nicole Orgnon. Conti biete den betroffenen Mitarbeitern eine Übernahme an einem anderen Continental-Standort in Deutschland an. Altersteilzeit sei eine weitere Option.

Auch zukünftig wolle Conti in Gifhorn ausbilden. „30 Azubis pro Jahr“, erläutert die Unternehmenssprecherin. Eine Übernahmegarantie für das Gifhorner Werk werde es nicht geben. Stattdessen stehe das Angebot der Unternehmensleitung, die jungen Menschen nach ihrer Ausbildung an einem anderen deutschen Conti-Standort - oder auf Wunsch im Ausland - zu übernehmen.

Laut Orgnon sei geplant, die Verhandlungen Ende Juni abzuschließen.

ust

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