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Steinwürfe auf Schnellzüge können teures Nachspiel haben

Calberlah Steinwürfe auf Schnellzüge können teures Nachspiel haben

Calberlah. Wie groß der Schaden ist, den jugendliche Steinewerfer vor einem Monat mit Steinwürfen auf vier Schnellzüge angerichtet haben, ist noch nicht klar. Teuer wird es so oder so für die Ertappten. Auch darüber wird Dirk Lalla von der Bundespolizei mit Oberschülern aus Calberlah sprechen, wenn er am kommenden Dienstag zum Präventionstag in die Schule kommt.

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Schadensersatz nach Steinwurf: Die Bahn könnte die Jungen (13 und 14) aus Calberlah 30 Jahre lang in die Pflicht nehmen.

Quelle: Photowerk (cc)

Im Februar hatte der Polizeioberkommissar, der selbst in Isenbüttel wohnt, mit der Oberschule Calberlah den Termin ausgemacht, drei Tage später sollte dieser an Aktualität gewinnen: Zwei Jungen (13 und 14) bewarfen vier Züge mit Steinen. Es gab kaputte Scheiben und Verspätungen. „Das kann sehr teuer werden“, sagt Lalla. Die Bahn sei stets bestrebt, sich die Kosten von den Verursachern zurück zu holen - auch nach Jahrzehnten noch.

Und das geht so: Sollte ein Zivilgericht die Einsichtsfähigkeit feststellen - dass die Jungen zur Zeit der Tat wussten, wie gefährlich ihr Tun ist -, kann das Unternehmen einen so genannten Titel erwerben, der die beiden zum Schadensersatz verpflichtet - mit 30-jähriger Gültigkeit. „Ich kenne Graffiti-Fälle, da geht es um 80.000 Euro.“ Da hätten viele ihren Nervenkitzel bereut. Sollte das Gericht feststellen, dass die Jungen nicht einsichtsfähig waren, müssten sich die Eltern die Frage nach der Aufsichtsfähigkeit gefallen lassen.

Schadensersatz bei Sachbeschädigung wird deshalb das Hauptthema der vier Unterrichtsstunden sein, die Lalla mit den Siebt- und Achtklässlern am 1. April bestreiten will. „Vielen ist gar nicht bewusst, dass das schon ab dem neunten Lebensjahr gilt.“

rtm

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