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Steinbeete statt Pflanzinseln

Didderse Steinbeete statt Pflanzinseln

Didderse . Das Dannenbütteler Modell macht im Landkreis allmählich Schule: Auch die Gemeinde Didderse möchte jetzt, wie zuvor schon der Sassenburger Ortsteil, die Pflanzinseln im Dorf nach und nach in Steinbeete umwandeln. Der Gemeinderat gab dafür am Mittwochabend grünes Licht.

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Pflegeleicht soll es sein: In der Gemeinde Didderse werden Pflanzinseln jetzt nach und nach in Steinbeete umgewandelt.

Quelle: Ron Niebuhr

Vor allem im Wohngebiet Am Walde seien die Pflanzinseln mitunter großzügig angelegt worden, berichtete Bürgermeister Randolf Moos. „Manchen Grundstückseigentümer hat das im Nachhinein überrascht.“ Obgleich die Anwohner gemäß Satzung zur Pflege der Inseln verpflichtet seien, strebe man jetzt eine für beide Seiten - Verwaltung und Bürger - tragbare Lösung an, so Moos.

Vorgesehen sei, die pflegeintensiven Grüninseln überall dort in pflegeleichte Steinbeete umzuwandeln, wo die Anwohner es wünschen, erklärte Moos. Wer die Inseln lieber begrünt erhalten möchte, müsse sich selbst darum kümmern. Denn: „Unsere Gemeindearbeiter können die Grünpflege nicht übernehmen. Das ist einfach zu zeitaufwendig“, sagte Moos. Angedacht sei aber, einen jährlichen gemeinsamen Grünpflegetag ins Leben zu rufen - vergleichbar mit dem Umwelttag. Statt Müll zu sammeln werden dann Sträucher geschnitten.

Der Bauausschuss soll jetzt erst einmal festlegen, in welcher Reihenfolge die Pflanzinseln in Steinbeete umgestaltet werden. Und Wolfgang Pfeiffer (CDU) regte an, die Steinbeete hier und dort zumindest mit Pflanzringen zu versehen: „Das sieht ansprechend aus und ist pflegeleicht.“ Der Rat schloss sich dem an.

Ebenfalls angenommen hat das Gremium am Mittwochabend die Eröffnungsbilanz nach Umstellung auf die doppische Haushaltsführung. Die Bilanzsumme liegt bei rund 4,35 Millionen Euro.

Kein Mobilfunkmast am Sportplatz

Bürgermeister Randolf Moos berichtete im Gemeinderat aus der laufenden Verwaltungsarbeit:

  • Bau- und Verwaltungsausschuss haben sich aus Naturschutzgründen gegen einen Mobilfunkmast nahe der Okeraue am Sportplatz ausgesprochen. Man habe der Telekom andere Standorte vorgeschlagen, so Moos: am Pumpwerk des Abwasserverbandes oder auf einer gemeindeeigenen Wiese.
  • Der Weg zu Grillplatz und Parkplatz ist gepflastert worden. Auch Fußwege im Dorf sind saniert worden.
  • Die neuen Infokästen für Verwaltung und Vereine sind aufgestellt worden. Die Beete ringsum werden noch gestaltet.
  • Die Pläne fürs neue Baugebiet Schmiedegarten liegen, einschließlich Parzellierungsplan, im Gemeindebüro aus. Die Bauvorgaben sind überschaubar, so seien etwa weder Dachform noch -farbe vorgegeben, sagte Moos.
  • Das von der CDU beantragte Storchennest ist in der Okeraue aufgestellt worden. Den Mast dafür hat BS Energy gesponsert.

rn

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