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Stein-Schule: Politik stützt Stadtverwaltung

Sitzung des städtischen Schulausschusses Stein-Schule: Politik stützt Stadtverwaltung

Große Rückendeckung gab es am Donnerstag in der Sitzung des städtischen Schulaussschusses für das Verhalten der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der geplanten Schulhofveränderung und der Ausführung der Baumfällungen an der Stein-Schule (AZ berichtete).

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Baumfällung an der Stein-Schule: Der Schulausschuss lobte das Vorgehen der Stadtverwaltung.

Gifhorn. Das Vorgehen der Verwaltung sei „ein Beispiel für Demokratie schlechthin“, sagte Ausschussvorsitzende Karen Wachendorf, nachdem Erste Stadträtin Kerstin Meyer einen genauen Abriss der Entwicklungen gab.

Seit Juni 2015 sei klar, dass im Zuge des Baus eines Einkaufsmarktes und eines Parkhauses die Stein-Schule betroffen sein werde. Am 23.Juni 2015 habe die Stadtverwaltung einen Fragenkatalog der Schule beantwortet, am 1. Juli habe es eine Ortstermin gegeben, bei dem der künftige Schulhof abtrassiert wurde. „Da waren auch Vertreter der Schule dabei“, so Kerstin Meyer.

Danach habe es immer wieder öffentliche Sitzungen und am 11. Mai 2016 eine Informationsveranstaltung zu dem Thema gegeben.

Am 6. Februar dieses Jahres sei in einem Gespräch zwischen Vertretern der Schule und der Stadtverwaltung auch angeführt worden, dass die Bäume noch im Februar gefällt werden müssen. „Die Schule hat dabei darum gebeten, dass die Fällungen entweder nach Schulschluss oder am Wochenende ausgeführt werden sollen“, so Meyer.

Am Tag der Fällungen von hohlen Weiden sowie Eschen, Linden und einer Eiche habe wegen Sturms lange nicht festgestanden, ob die Arbeiten mit dem Kran überhaupt ausgeführt werden könnten. Um 11.30 Uhr sei die Schule dann informiert worden.

Als die Arbeiten gegen 13.15 Uhr beginnen sollten, seien der Gutachter und auch die Fahrzeuge daran gehindert worden, auf den Schulhof zu gelangen. Kerstin Meyer berichtete auch ,dass sie beleidigt und bedroht worden sei und dass der Gutachter in seinem Steiger mit Gegenständen beworfen worden sei. Als es auch gemeinsam mit Schulleiter Dr. Detlef Eichner nicht gelungen sei, die Schüler zum Verlassen des Schulhofs zu bewegen, habe Meyer die Polizei eingeschaltet. Eichner sei einverstanden gewesen. Sie habe eine Gesundheitsgefährdung der Schüler bei den Arbeiten ausschließen wollen. Kerstin Meyer: „Es gab keine andere Möglichkeit, die Lage zu beruhigen.“

„Ich sehe keine Verfehlung der Verwaltung“, sagte Ulrich Stenzel (SPD) und Willy Knerr (CDU) betonte: „Alle Beratungen waren öffentlich, zur Demokratie gehört auch, sich zu informieren“. Wichtig sei, dass die Schule in das weitere Verfahren mit einbezogen werde. Das sei der Fall, so Meyer: Erst gestern habe es ein Gespräch zwischen Schule und Verwaltung gegeben.

fed

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