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Gifhorn Stadt Stefan Konrad zum Bürgermeister gewählt
Gifhorn Gifhorn Stadt Stefan Konrad zum Bürgermeister gewählt
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18:08 02.10.2013
Wahlen in Rötgesbüttel: Der Sozialdemokrat Stefan Konrad (l.) ist neuer Bürgermeister, zu seinem Stellvertreter wurde Peter Hofmann (CDU) gewählt. Quelle: Photowerk (co)
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Amtsvorgänger André Lohmann (CDU) hatte sein Amt am 11. September aus persönlichen Gründen niedergelegt. Die SPD-Fraktion im Rat schlug seinen bisherigen Stellvertreter Konrad als Nachfolger vor, Gegenkandidaten gab es keine. Konrad dankte den Ratsmitgliedern nach seiner Wahl für ihr Vertrauen und warb für eine konstruktive Zusammenarbeit. „Es ist normal, in der Sache zu streiten, aber ich bin mir sicher, dass wir stets den richtigen Ton treffen.“ Da Lohmann auch sein Ratsmandat niedergelegt hatte, wurde als neues Ratsmitglied Annemarie Freund (CDU) verpflichtet.

Neu vergeben werden mussten auch die Sitze in den drei Fachausschüssen, da Kay Schulze seinen Austritt aus der CDU erklärt hatte. Die SPD ist in den Ausschüssen jeweils mit zwei Sitzen, die W.i.R. mit zwei und die CDU mit einem Sitz vertreten. Neuer Vorsitzender des Ausschusses für Jugend und Soziales ist Mike Losekamm (SPD), die Sitzungen des Ausschusses für Umwelt, Bau und Wege leitet künftig Hermann Schölkmann (W.i.R.), Annemarie Freund (CDU) übernimmt die Leitung des Kultur- und Sportausschusses.


Rötgesbüttel. Im Osten von Rötgesbüttel soll ein neues Baugebiet entstehen. Der Rat hat dem Erschließungsvertrag mit der IDB mehrheitlich zugestimmt. Die Erschließungsgesellschaft der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg soll das Baugebiet im Osten vermarkten.

Die Gemeinde stimmte zu, keine weiteren Baugebiete auszuweisen, bevor 80 Prozent der Fläche bebaut sind. „Es war nicht tragbar, dass alles zum bis letzten Quadratmeter bebaut sein muss, bevor die Gemeinde etwas Neues ausweisen darf“, so Hermann Schölkmann zur alten Version des Vertrages. Schölkmann kritisierte, die IDB schließe in dem Vertrag aus, die Telefonkabel in die Erde zu legen, falls die Telekom dies nicht tut. „Dann wäre die Gemeinde in der Pflicht.“ SPD und CDU sahen keine Notwendigkeit, den Abschnitt des Vertrages zu ändern. „Die IDB möchte die Grundstücke schließlich auch verkaufen – es ist in deren Interesse, die Versorgung sicherzustellen“, so Konrad. Sieben Ratsmitglieder stimmten für, vier gegen den Vertragsentwurf.

Auf den Flächen nördlich des Sandkamps und westlich der Alten Heerstraße ist künftig Hinterbebauung zugelassen. Dafür sprach sich der Rat einstimmig aus.

co

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