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Gifhorn Stadt Staus am Kreisel bleiben Ärgernis
Gifhorn Gifhorn Stadt Staus am Kreisel bleiben Ärgernis
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23:00 28.10.2015
Pendler-Stress am Allerkanal: Zu Stoßzeiten brauchen Autofahrer große Geduld. Quelle: Photowerk (cc Archiv)
Gifhorn

Doch da winkt die Stadt einmal mehr ab.

Eigene Spur und eigene Grünphase für die Rechtsabbieger von der Braunschweiger auf die Wolfsburger Straße: Im Juli vorigen Jahres hat die Stadt Gifhorn die Eyßelheide-Kreuzung verbessert. „Das hat uns weiter geholfen“, sagt IAV-Betriebsrats-Vorsitzender Mark Bäcker. Werner Schröder von der VLG bestätigt: „Das hat uns echt etwas gebracht.“ Der Verkehr fließe besser ab.

Allerdings habe der Umleitungsverkehr von der B 4 diesen Effekt wieder aufgefressen, sagt Bäcker. Seitdem die Westumgehung dicht ist, sei der Verkehr am Kreisel wieder zäh.

Unabhängig davon halten Bäcker und Nicole Wolf, Chefin des Inteva-Werks nebenan, weitere Verbesserungen für nötig. „Da muss was gemacht werden“, sagt Wolf. Eine zusätzliche Rechtsabbiegespur von der Nordhoffstraße auf die Braunschweiger Straße und von dort eine Dreispurigkeit mit zwei Fahrstreifen zur Eyßelheidekreuzung: Das will die Stadt laut Bürgermeister Matthias Nerlich bauen, wenn die B 4-Brücke fertig ist. „Die Planungen sind für 2016 vorgesehen. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2017 geplant.“

Der Wunsch der IAV-Leute nach einer zweiten Zufahrt bleibe, so Bäcker. Doch auch die Stadt bleibt bei ihrem Standpunkt: Eine zweite Zufahrt sei zu teuer und entbehrlich, weil die geplanten Maßnahmen die Situation entspannten. Doch Bäcker geht es auch um Sicherheitsfragen: Was sei bei Bränden oder anderen Unglücken, wenn die Zufahrt blockiert sei?

rtm

Darauf haben die Beamten der Gifhorner Polizei seit Jahren gewartet: Im nächsten Monat erfolgt der Startschuss für den Bau des neuen Polizeigebäudes an der Hindenburgstraße. Der Spatenstich ist für Mittwoch, 25. November, vorgesehen. Landes-Innenminister Boris Pistorius ist mit dabei.

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