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Gifhorn Stadt Statt Bankfiliale neue Seniorenwohnanlage
Gifhorn Gifhorn Stadt Statt Bankfiliale neue Seniorenwohnanlage
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06:00 02.11.2018
Senioren-Wohnen statt Bankfiliale: In Gamsen möchte ein Investor eine Einrichtung für ältere Mitbürger bauen. Quelle: Sebastian Preuß
Gamsen

Senioren-Wohnen statt Bankgeschäfte: Südlich der Einmündung Hamburger Straße/Platendorfer Straße/Raiffeisenstraße befindet sich seit Jahren eine Volksbankfiliale – die jetzt einen neuen Standort im benachbarten E-Center finden soll. Eine Seniorenanlage soll dann auf dem bisherigen Zweigstellen-Grundstück entstehen. Darüber berät Gamsens Ortsrat am 6. November.

„Ein Investor möchte an dieser Stelle eine Seniorenwohnanlage mit Einrichtungen zur Tagespflege realisieren“, heißt es in einer Vorlage für die Politik. Aus Sicht der Stadtverwaltung werde dieses Projekt positiv beurteilt, weil „damit ein entsprechendes Angebot in zentraler Lage der Ortschaft Gamsen geschaffen werden kann“.

Politik muss Änderung des B-Plans auf den Weg bringen

Um das Vorhaben auf die Schiene zu bringen, ist die Politik gefordert: Eine Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes ist zuvor erforderlich – auch in Anlehnung an der Flächen nördlich der Raiffeisenstraße. Diese sind momentan überwiegend als Gewerbegebiet ausgewiesen. „Eine Wohnnutzung wäre demnach lediglich als Betriebswohnung möglich“, geht die Verwaltung auf den Ist-Stand ein.

Weiterhin soll der Geltungsbereich des B-Planes geringfügig nach Süden erweitert werden – um eindeutige Regelungen zur künftigen Nutzung und Bauweise zu ermöglichen, schlägt Gifhorns Stadtverwaltung dem Gamsener Ortsrat vor. Der südliche Teil des Areals war früher nämlich Teil einer Bahntrasse und stelle sich zur Zeit als „unbeplanter Innenbereich“ dar.

Auch Schallschutz ist zu prüfen

Ein weiterer wichtiger Punkt für das Senioren-Wohnheim-Projekt: Auf Grund der Nähe zur Hamburger Straße und dem ebenfalls stark genutzten Kundenparkplatz des E-Centers muss im Rahmen des Planverfahrens auch untersucht werden, wie „schallschutztechnische Anforderungen“ für den geplanten Neubau erfüllt werden können.

Es sei beabsichtigt, mit dem Investor einen städtebaulichen Vertrag abzuschließen, in dem dieser sich zur Übernahme der Planungskosten verpflichtet, informiert die Stadtverwaltung in der Vorlage weiter.

Von Uwe Stadtlich

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