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Stadtvillen-Projekt: SPD fühlt sich überrumpelt

Gifhorn Stadtvillen-Projekt: SPD fühlt sich überrumpelt

Für einige Projekte gab Gifhorns Stadtentwicklungsausschuss gestern grünes Licht. Nur - noch - nicht für ein weiteres geplantes Stadtvillen-Projekt an der Lüneburger Straße: Darüber wollen die Fraktionen erst noch einmal beraten. Vor allem die SPD fühlte sich vom Stand der Dinge überrumpelt.

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Ausschuss-Sitzung: Grünes Licht gab‘s für den Neubau nach dem Brand an der Albert-Schweitzer-Schule, aber über das neue Stadtvillen-Projekt Lüneburger Straße muss noch mal gesprochen werden.

Quelle: Photowerk (Archiv/2)

Investor Heinz-Peter Wolters aus Kästorf stellte dem Ausschuss vor, wie seine beiden Stadtvillen aussehen könnten: Zusammen 14 Wohneinheiten und zwei Geschäftseinheiten. Er präsentierte einen städtebaulichen Entwurf, auf den der Fachbereich „massiv Einfluss genommen“ habe. Und er verkündete, das Grundstück bereits gekauft zu haben - vorsichtshalber mit Rücktrittsrecht.

SPD-Fraktionschef Ulrich Stenzel war „in höchstem Maße erregt“, wie viele Details offenbar schon geklärt seien, ohne dass die SPD einbezogen worden sei. „Das lasse ich so nicht durchgehen.“ Zumal die SPD an dieser Stelle lieber einen öffentlichen Park hätte.

Stadtplaner Mario Coling wies Vorwürfe zurück, bei dem Entwurf zu weit gegangen zu sein. „Wir mussten klären, was dort möglich ist.“ Auch damit die Politik überhaupt darüber beraten könne. „Das Rennen ist noch völlig offen“, so Coling. Auch Willy Knerr (CDU) sieht keine Verstöße der Verwaltung.

Der Ausschuss einigte sich darauf, in den Fraktionen sowohl über die Variante Stadtvillen, als auch über den kurzfristig eingereichten Vorschlag der SPD zur Variante Park zu diskutieren und jetzt noch keinen Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplanes zu treffen.

Grünes Licht gab es dagegen für zwei wichtige Schulprojekte. Der Ausschuss stimmte dem Neubau an der Albert-Schweitzer-Schule nach dem Brand und dem Mensa-Bau an der Gebrüder-Grimm-Schule zu.

rtm

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