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Stadtrat diskutiert über Mietpreise

Gifhorn Stadtrat diskutiert über Mietpreise

Gifhorn. Erschwinglicher Wohnraum war am Montagabend zentrales Thema im Rat der Stadt. Bis Jahresende soll die Verwaltung der Kommunalpolitik Möglichkeiten darstellen, wie in Gifhorn sozialer Wohnungsbau umgesetzt werden könnte.

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Mehr Wohnraum in Gifhorn: Der Rat der Stadt sprach gestern Abend vor allem über die Mietpreise – und wie man sie im Rahmen hält. Die Diskussion ist aber noch nicht abgeschlossen.

Quelle: Archiv

Grundlage dafür ist die Auswertung der Gewos-Studie zur weiteren Stadtentwicklung, die unter anderem die Schaffung von 700 Wohneinheiten als nötig ansieht (AZ berichtete). Das Thema dürfte auch kommende Sitzungen beherrschen.

„Für Haushalte mit geringerem Einkommen muss schneller und nachhaltiger Wohnraum geschaffen werden“, sagte Andreas Otto (CDU) und forderte, dass dieses Thema im Rathaus Chefsache wird. Nicole Wockenfuß (Grüne) erwartet von der Verwaltung Möglichkeiten zu hören, wie Wohnraum zu niedrigen Preisen geschaffen werden kann - zum Beispiel welche Fördermöglichkeiten es gibt. Jürgen Völke (ULG) sieht keinen Weg an Subventionen vorbeiführen: „Wir reden hier über ein paar Millionen, die wir in die Hand nehmen müssen.“ Einige Redner verwiesen auch darauf, dass private Investoren zu finden sind und die Stadt nicht selber als Wohnungsbauer tätig werden kann.

Mit 23 Nein-Stimmen und damit breiter Mehrheit abgelehnt hat der Rat den Antrag der SPD auf einen Mietpreisspiegel für Gifhorn. Während die Sozialdemokraten dies als überfälliges Instrument ansehen, die Preise zu bremsen, befürchtet nicht nur die CDU, dass das genaue Gegenteil eintreten würde. Auch die Grünen glauben, dass der Preis nach oben ginge, so bald eine Umsetzung des Mietpreisspiegels konkret würde.

rtm

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