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Stadt kritisiert Aldi-Erweiterung

Gifhorn Stadt kritisiert Aldi-Erweiterung

Gifhorn. Mehrere Handelsketten möchten in Gifhorn Filialen vergrößern. Aktueller Fall: der Aldi-Markt an der Braunschweiger Straße. Die Stadt hat da nicht nur rechtliche Bedenken. Sie sieht auch bestehende Märkte gefährdet, heißt es in einer Vorlage für den Ausschuss für Stadtentwicklung, der am 29. Oktober tagt. Eine Versorgungslücke gibt es laut Verwaltung und Cima-Studie nach dem Rewe-Aus am Cardenap nur in der City.

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Stadt sieht gewünschte Aldi-Expansion an der Braunschweiger Straße kritisch: Unter anderem sprechen rechtliche Voraussetzungen gegen die Pläne des Discounters.

Quelle: Photowerk (cc)

Im September landete die Aldi-Bauvoranfrage im Rathaus. Es sei geplant, das Gebäude um 27 Meter in Richtung Braunschweiger Straße zu erweitern, nennt eine Vorlage für den Stadtentwicklungsausschuss Details. Die Verkaufsfläche solle von 774 Quadratmeter auf 1200 Quadratmeter wachsen. Dem Antrag sei eine Bewertung eines Unternehmensberaters beigefügt, der auch eine Erweiterung auf 1000 Quadratmeter untersucht habe.

Für benachbarte Standorte - unter anderem für das kleine Nahversorgungszentrum an der Limbergstraße - werde demnach ein Umsatzverlust von 2,5 Prozent (1000 Quadratmeter) oder knapp vier Prozent (1200 Quadratmeter) erwartet. Umsatzeinbußen bis zu zehn Prozent lasse die aktuelle Rechtssprechung zu.

Die Verwaltung, die einen positiven Bauvorbescheid nicht ausstellen will, verweist darauf, dass am jetzigen Aldi-Standort im Gewerbegebiet Heidebrink Einzelhandelsbetriebe „nur ausnahmsweise zugelassen werden können“. Details seien 2004 in einem städtebaulichen Vertrag geregelt, als Aldi vom Sonnenweg an die Braunschweiger Straße zog. „Demnach liegt die maximal zulässige Verkaufsfläche dort bei 780 Quadratmeter“, so die Stadt.Zudem müsse damit gerechnet werden, dass bei einem Ja weitere Discounter ähnlicher Größe auch auf eine Expansion drängen könnten.

ust

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