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Staatssekretär: Ausbau der B4 keine Alternative für die A39

Meine Staatssekretär: Ausbau der B4 keine Alternative für die A39

Meine . „Es gibt schlagende Argumente, die überregional für die A39 sprechen.“ Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, sprach sich am Montagabend in Meine eindeutig für den Lückenschluss aus, ein Ausbau der B4 sei keine Alternative.

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Wahlkampf mit dem Thema Verkehr: Auf Einladung der CDU sprach Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, am Montagabend in Meine.

Quelle: Christina Rudert

Der Güterverkehr werde sich bis 2025 verdoppeln, 70 Prozent davon werde über die Straße abgewickelt. Mit Blick auf den Hafen Hamburg kommt Niedersachsen deshalb - so Ferlemann - weder um die A20 noch um die A39 herum, „um Ballungszentren zu entlasten“. Die A39 also, um die A7 rund um Hamburg und Hannover zu entlasten, als Anbindung Hamburgs Richtung Südosteuropa und als Wachstumsmotor für die Region, so Ferlemann.

Das stellte Eva Gresky vom BUND in Frage, aber Ferlemann verwies auf Gewerbeansiedlungen entlang der A2: „Da ist dieses Wachstum sichtbar.“

Das Argument von Anne-Kathrin Schulze von der Bürgerinitiative (BI) Natürlich Boldecker Land, der Bau der Autobahn bedeute mit der Abstufung der B4 zur Landesstraße den Abschied von sämtlichen Ortsumgehungen, wischte Ferlemann ebenfalls vom Tisch: „Der Verkehr verlagert sich von der B4 auf die A39, so dass die Anlieger der B4 deutlich entlastet werden.“

Den vierspurigen Ausbau der B4 zwischen Gifhorn und Braunschweig hält der Cuxhavener für notwendig. Wann damit endlich begonnen werde, wollte Diether Herrmann, Vorsitzender der BI B4, wissen. „Das liegt beim Land, mit welcher Dringlichkeit das Projekt in den Verkehrswegeplan aufgenommen wird“, betonte Ferlemann. Und die Kritik Karl-Otto Dohrendorffs, dass so viele Mautflüchter mit ihren Lkw auf der B4 unterwegs seien, wertete Ferlemann als „das beste Argument für die A39“.

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