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St. Nicolai: Grandioses Silvesterkonzert

Gifhorn St. Nicolai: Grandioses Silvesterkonzert

Mit einer beeindruckenden stimmlichen Vielfalt beeindruckte das Voktett Hannover am Silvesterabend die Zuhörer in der voll besetzten Nicolai-Kirche. Auch in der Auswahl der Werke zeigten die Sänger eine große Vielfalt.

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Beeindruckende Vielfalt: Das Voktett Hannover gestaltete ein ganz besonderes Silvesterkonzert in der proppevollen Nicolai-Kirche.

Quelle: Michael Franke

Gifhorn. Proppevoll inklusive der obersten Empore war am Silvesterabend die Nicolai-Kirche: Alle wollten das junge, ausgesprochen ambitionierte Voktett Hannover hören, das mit einem anspruchsvollen Programm nach Gifhorn gekommen war. Und der Applaus bewies: Das Voktett hat die Herzen erobert.

Das Repertoire wechselte ab zwischen vertrauten Klängen von Johannes Brahms und Felix Mendessohn-Bartholdy sowie klanglichen Überraschungen. Beeindruckend das „O Crux“ des norwegischen Gegenwarts-Komponisten Knut Nystedt. Die Vokalmusik, für acht Stimmen geschrieben, brachte die ganze Zerrissenheit des Karfreitags mit dem Kreuzestod Christi sowohl textlich als auch musikalisch zum Ausdruck. Ein ungewöhnliches Stück, für das das Publikum mit begeistertem Applaus dankte. Ganz anders das „Jubilate Deo“ von Giovanni Gabrieli, einem Venezianer aus der Frühzeit des Barock. Die Gregorianik klang besonders an beim „Te lucis ante Terminum“ von Thomas Tallis, einem englischen Komponisten aus der Reformationszeit.

„Wir blicken sowohl nach hinten als auch nach vorne“, hatte der erste Tenor Steffen Kruse zu Beginn gesagt, „wir singen Highlights aus unserem Programm Liebesweise, die uns und unserem Publikum besonders am Herzen lagen, und wir singen Stücke aus unserem neuen Programm Illuminare, das wir im Januar in Hannover vorstellen.“ Und so sorgten die acht jungen Sängerinnen und Sänger mit ihren tollen Stimmen dafür, dass auch das Publikum zur Ruhe kommen konnte, um Rückschau zu halten und einen Ausblick zu wagen. Und Kreiskantor Raphael Nigbur freute sich, „dass wir in diesen Genuss kommen durften“.

Von Christina Rudert

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