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Gifhorn Stadt Beim Friedhofsrundgang ganz neue Bestattungsart vorgestellt
Gifhorn Gifhorn Stadt Beim Friedhofsrundgang ganz neue Bestattungsart vorgestellt
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06:01 07.06.2018
Rundgang auf dem Nicolai-Friedhof: Johann Harms stellte den Teilnehmern bei dieser Gelegenheit eine ganz neue Bestattungsform vor. Quelle: Frank Reddel
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Gifhorn

Bevor es in zwei Gruppen losging, versorgten Johann Harms und Karsten Wolpers von der Friedhofsleitung die Teilnehmer mit Kaffe und Kuchen – und wichtigen Informationen. „Den Friedhof gibt es seit 128 Jahren. Er hat circa 11.000 Grabstellen“, so Wolpers. Im Jahr fänden rund 330 Beerdigungen statt. Dabei gehe der Trend immer mehr in Richtung Urnenbestattung.

Verunkrautete Flächen

33 Mitarbeiter seien auf dem Friedhof beschäftigt. Seit etwa drei Wochen kümmerten sich die Beschäftigten ausschließlich um Beerdigungen und angesichts der Trockenheit um das Gießen, das große Kapazitäten binde. Deshalb räumte Wolpers ein, dass es im Moment auch „verunkrautete Flächen“ gebe.

Ein Problem sei in den vergangenen Jahren der Eichenprozessionsspinner gewesen. Deshalb habe sich der Friedhof die Ausrüstung zur Bekämpfung angeschafft. In diesem Jahr seien aber noch keine dieser Tiere gesichtet worden.

Begräbnis unter Bäumen

Dann machten sich die Teilnehmer auf den Rundgang. Dabei lernten sie auch das Angebot Begräbnis unter Bäumen mit kleinen Grabsteinen kennen. „Davon haben wir schon mehr als 100 Grabstellen“, so Harms. Weitere dieser Gräber seien in Vorbereitung.

Und auch ein ganz neues Angebot stellte er vor: Der Friedhof habe drei Stelen aufgestellt, in deren Nähe Urnen beigesetzt werden. Einziger Hinweis auf die Verstorbenen ist dann ein Namensschild an einer der Stelen.

Von Frank Reddel

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