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Spuren von der Mundburg?

Müden Spuren von der Mundburg?

Müden. Die Spannung steigt: In zwei Wochen wird sich zeigen, ob die Müdener Mundburg auf den Flurstücken Hohekamp und Bruchwiese am Nedderwiesenweg lokalisiert werden kann. Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin begannen gestern in Kooperation mit der Wolfenbütteler Firma Arcontor auf den Feldern eine geophysikalische Prospektion. 

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Die Spannung steigt: Studenten suchen seit gestern per geophysikalischer Prospektion nach der Müdener Mundburg.

Quelle: Hilke Kottlick

Diese geophysikalische Prospektion ist eine Methode der Luftbildarchäologie, bei der im Erdreich verborgene Strukturen durch Messungen physikalischer Eigenschaften erfasst werden können.

Über den Standort der Mundburg von Müden, die Bischof Bernward von Hildesheim im Jahr 993 errichten ließen, „gibt es viele Indizien aber keine Beweise“, sagt Anneliese Leffler. Die Müdenerin hat sich bereits vor gut zwei Jahren aufgemacht, um Spuren der alten Burg zu finden (AZ berichtete). Sie stellte viele Anträge, letztlich erhielt sie die Genehmigung, als Vorbereitung einer möglichen Ausgrabung eine Firma mit einer boden-schonenden geophysikalischen Prospektion zu beauftragen, die laut Leffler mit 1600 Euro zu Buche schlägt.

Henrike Backhaus und Bernhard Ludwig, Studenten der Landschaftsarchäologie, begannen gestern mit der Spurensuche. Gemeinsam mit Michael Schlegel, Mitarbeiter von Arcontor, werden sie bis Donnerstag versuchen, auf dem Gelände Bruchwiese und Hohekamp Spuren wie Artefakte, Eisenteile oder Scherben aufzuspüren.

Die Bezeichnung dieser Flurnamen hatte Leffler vermuten lassen, dass dort die Burg gestanden hat. Zwei Wochen später soll Schlegel zufolge die Auswertung vorliegen. Bis dahin wächst die Spannung für Leffler. „Finden wir nichts, wissen wir, dass wir woanders suchen müssen“, sagt sie jetzt bereits mit Blick auf ein Flurstück „neben der Müdener Kirche“.

hik

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