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Sportanlagen-Umzug vorerst aufgeschoben

Ortsrat Gamsen Sportanlagen-Umzug vorerst aufgeschoben

Gamsen. Eine mögliche Verlagerung der Gamsener Sportanlagen ans Sportzentrum Nord scheint für die Stadt kein dringliches Projekt zu sein. Bis zum Jahr 2017 sind dafür neuerdings im Haushalt keine Mittel vorgesehen.

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Sportanlage Gamsen: Der Ortsrat lehnte einen SPD-Antrag ab, die Planungen für eine Verlagerung zur Sporthalle Nord in Angriff zu nehmen.

Quelle: Photowerk (sp)

Die SPD beantragte in der Ortsratssitzung am Dienstagabend hingegen, die Planungen in Angriff zu nehmen - was von der Ortsratsmehrheit abgelehnt wurde.

„Wir sollten nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen“, führte Ortsbürgermeister Dirk Reuß (CDU) aus, der auf die Bremse trat. Das grundsätzliche Ziel der Verlagerung sei längst formuliert. Zunächst müsse aber ortsintern eine Abstimmung mit dem MTV Gamsen erfolgen und dessen Vorstellungen abgefragt werden.

Kerstin Meyer vom Fachbereich Finanzen der Stadt Gifhorn nannte vor dem Hintergrund des städtischen doppischen Haushalts konkrete Zahlen. Das Grundstück der bestehenden Sportanlage umfasse rund 32.000 Quadratmeter. Inklusive der Bauten habe das Anwesen einen Wert von knapp einer Million Euro. Nicht enthalten sei dabei das Tennisheim, das nicht Eigentum der Stadt sei.

Auf dem Areal könnten gut 30 Bauplätze entstehen, was bei einem Quadratmeterpreis von 30 Euro einen Erlös von ebenfalls rund einer Million Euro erbringe. „Wir kommen also mit einer Nullnummer aus dem Verkauf heraus“, so Meyer.

Das Errichten einer neuen Sportanlage am Sportzentrum Nord koste rund zwei Millionen Euro. Für den erforderlichen Grunderwerb habe die Stadt ein Vorkaufsrecht bis 2023. Vorgesehen sind bisher unter anderem: ein Rasenplatz, ein Kunstrasenplatz, ein Beachvolleyballfeld, zwei Tennisplätze und ein Vereinsheim mit einem Raum für die Tennisabteilung.

Würde dieses Projekt umgesetzt, müsse in diesem Fall ein erst kürzlich gefasster Ratsbeschluss abgeändert werden, so Reuß. Der sieht vor, in den Ortsteilen keine Baugebiete mit mehr als zehn Plätzen auszuweisen.

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Verbindungsweg wieder öffnen

Gamsen. Thema verfehlt: So bewertete der Ortsrat Gamsen eine Vorlage der Stadtverwaltung zum Thema Verbindungsweg zwischen dem Windmühlenweg und der K 33 (Verbindung Gamsen-Wilsche). Die Stadt spricht sich für die Sperrung dieses Weges für den motorisierten Verkehr aus. Der Ortsrat will ihn geöffnet sehen.

„Die Sicht der Stadt entspricht nicht unserem Ansinnen“, kritisierte Ortsbürgermeister Dirk Reuß. Die Verwaltung sei beauftragt worden, Mittel zu finden, wie der Weg geöffnet werden könne. Diesen Auftrag habe sie nicht umgesetzt.

„Wir wollten außerdem Zahlen und Fakten – die haben wir nicht bekommen“, meinte auch Andreas Katsch-Herke (SPD).

„Durch die Öffnung dieses Weges werden die Anlieger der Hamburger Straße, des Masurenwegs und des Bernsteinwegs entlastet“, so Thomas Hermann (CDU). Die Beschaffenheit dieses Weges sei nicht anders als etwa die Neubokeler Straße. Und die sei sogar gewidmet. „Wo bleibt da die Gleichbehandlung?“, fragte Hermann.

Die Anlieger des Masurenwegs und des Bernsteinwegs hätten schon eine höhere Belastung beklagt, so Reuß. Außerdem liege der Kindergarten in dem Bereich. „Wir wollen den Bürgern in unserer Ortschaft die Wege nicht zumachen“, erklärte Reuß. Deshalb wurde die Vorlage der Verwaltung bei einer Enthaltung abgelehnt.

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Beschlüsse

- Mit der Sanierung der Brücke über die ehemalige Bahntrasse im Verlauf der Ummerschen Heerstraße wird es 2014 nichts. Sie wird auf 2015 verschoben, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Planungen können 2014 aufgenommen werden, auch die Vergabe für das 235.000-Euro-Projekt könne 2014 erfolgen. Der Baubeginn sei aber nicht vor 2015 zu schaffen, weil die ehemalige Bahntrasse eine Naturschutzfläche sei und deshalb umfangreiche Vorplanungen nötig seien.

- Der Elbinger Weg soll im Zuge umfangreicher Kanalsanierungsarbeiten erneuert werden. Anlieger des Weges baten in der Sitzung des Ortsrats um Klarheit zu Details dieses Projekts, das voraussichtlich Ende Mai angegangen werden soll. Sie übergaben Ortsbürgermeister Dirk Reuß einen Fragenkatalog. Ein Drittel der Kosten trage der ASG, hieß es. Die Anlieger müssten an den Gesamtkosten von rund 110.000 Euro beteiligt werden. Erneuert werden soll auch die Straßenbeleuchtung.

- Im Baugebiet Zur Laage III sollen fünf weitere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 32 Wohnungen im Bereich zwischen der Friedrich-Karrer-Straße und der Straße Am Sportplatz entstehen. Es gebe bereits Interessenten, führte Ortsbürgermeister Dirk Reuß aus. Es handle sich um einen Mix aus Miet- und Eigen tumswohnungen.

- Die Kreuzung der Neubokeler Straße mit der Bruno-Kuhn-Straße soll entschärft werden. Dort habe es bereits sechs Unfälle mit Blechschäden gegeben. Die Verwaltung wurde beauftragt, geeignete Maßnahmen auszuloten.

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